Naturschutzgebiete brauchen vor allem Vielfalt

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USA,

Bei der Vergrösserung von Naturschutzgebieten geht es nicht alleine um die Fläche. Die Biodiversität spielt eine weitaus wichtigere Rolle.

Ein menschenleerer Fussweg schlängelt sich durch das Naturschutzgebiet «Rantumer Dünen» auf der Nordseeinsel Sylt.
Ein menschenleerer Fussweg schlängelt sich durch das Naturschutzgebiet «Rantumer Dünen» auf der Nordseeinsel Sylt. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Erweiterungen von Naturschutzgebieten soll nicht nur auf die Grösse geachtet werden.
  • Von höherer Priorität ist die Biodiversität des Gebiets.

Bei der Ausweitung von Naturschutzgebieten sollte nicht nur auf die Grösse der geschützten Fläche geachtet werden. Wichtig sei vielmehr, dass Regionen mit hoher Biodiversität, also vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, vorrangig geschützt werden, betonen Wissenschaftler um Stuart Pimm von der Duke University in Durham (North Carolina/USA). Ihre Analyse stellen sie in der Fachzeitschrift «Science Advances» vor.

«Die Vorliebe der nationalen Regierungen besteht darin, Gebiete zu schützen, die «wild» sind, also in der Regel abgelegen, kalt oder trocken», schreiben Pimm und Kollegen. Dort gebe es aber meist auch weniger Tier- und Pflanzenarten.

Derzeit sind rund 13 Prozent der eisfreien Landoberfläche weltweit als Schutzgebiete ausgewiesen. Manche Biologen fordern, die Schutzzonen auf die Hälfte der Fläche auszuweiten – genannt «Half Earth»-Projekt.

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