Disney

    Milliarden-Abschreibung schluckt Disneys Fortschritt beim Streaming

    Keystone-SDA
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    USA,

    Disney hat sein Streaming-Geschäft nach jahrelangen Verlusten zuletzt fast in die schwarzen Zahlen gebracht. Doch eine hohe Abschreibung drückt ins Minus.

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    In den USA bindet Disney inzwischen auch Programm seines Sportsenders ESPN in den Streaming-Dienst Disney+ ein. (Symbolbild) - keystone

    Der Unterhaltungskonzern Disney ist im abgelaufenen Quartal wegen milliardenschwerer Abschreibungen in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich stand ein Verlust von 20 Millionen Dollar (etwa 18 Millionen Franken) nach einem Gewinn von fast 1,3 Milliarden ein Jahr zuvor, wie Disney am Dienstag mitteilte. Die Abschreibungen von gut zwei Milliarden Dollar auf die indische Beteiligung Star India und das Kabelfernsehgeschäft zehrten eine verbesserte Entwicklung im Tagesgeschäft mehr als auf.

    In dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal schrieb die Streaming-Sparte mit dem Dienst Disney+ und dem Sportangebot ESPN+ nur noch einen operativen Verlust von 18 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte das Minus 659 Millionen Dollar betragen. Disney sieht sich damit weiter auf Kurs, das Streaming-Geschäft zum Ende des Geschäftsjahres in die schwarzen Zahlen zu bringen.

    Disney hatte für seinen eigenen Streaming-Dienst hohe Verluste in Kauf genommen. Grund sind die Rückgänge im Geschäft mit dem Kabelfernsehen in den USA, das früher ein verlässlicher Geldbringer war. Vom Sommer an will Disney – wie auch schon Marktführer Netflix – gegen das Teilen von Passwörtern für den Streaming-Dienst über einen Haushalt hinaus vorgehen.

    Freizeiparks und Kreuzfahrten laufen gut

    Weiterhin gut lief es mit Freizeitparks und Kreuzfahrten: Die Sparte steigerte ihren operativen Gewinn um zwölf Prozent auf fast 2,3 Milliarden Dollar. Allerdings sagte Konzernchef Bob Iger in einer Telefonkonferenz mit Analysten, man sehe Anzeichen dafür, dass die Reiselust, die nach der Corona-Pandemie neue Höhepunkte erreichte, wieder etwas nachlasse.

    Für das laufende Geschäft zeigte sich Iger optimistischer. So soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr nun um 25 Prozent zulegen. Bisher hatte sich der Manager einen Anstieg um 20 Prozent vorgenommen.

    Kommentare

    User #5500 (nicht angemeldet)

    Fühle mich bei Disney Unwohl...

    User #5500 (nicht angemeldet)

    Die Streamen nichts was mich noch interessieren würde. Da müssten sie schon den Preis um 75% reduzieren, dass ich noch ein "Abo" abschliessen würde um alle paar Monate etwas anzusehen.

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    bob iger
    Bob Iger

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