Der älteste Teil der Maya-Ruinenstätte Chichén Itzá in Mexiko wird ab dem 2. September erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Pyramide in MExiko
Chichén Itzá in Mexiko. - Unsplash
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Maya-Ruinenstätte Chichén Itzá in Mexiko wird erweitert.
  • Ab dem 2. September können Besucher einen bisher gesperrten Teil besichtigen.
  • Es handelt sich dabei um den ältesten Teil der Stätte.

Besucher von Mexikos Yucatán-Halbinsel werden bald einen bisher gesperrten Teil der Maya-Ruinenstätte Chichén Itzá besichtigen können. Das sogenannte «Chichén Viejo» (Altes Chichén) werde ab dem 2. September erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH), Diego Prieto, am Montag bei einer Pressekonferenz. Es handle sich um den ältesten Teil der Stätte im Südosten des Landes, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.

Das Gelände erstreckt sich über 14'500 Quadratmeter und liegt südwestlich des heutigen Kerns der Ruinenstätte. Auf dem Areal soll die Elite gewohnt haben. Nach Angaben des INAH wurden dort im sogenannten Stuck-Palast die frühesten architektonischen Zeugnisse der Ruinenstätte aus der Zeit zwischen 600 und 850 n. Chr. gefunden.

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«Es handelt sich um eine Art Vorgängerstadt der derzeitig bekannten monumentalen Anlage», sagte Prieto. Der neue Teil, der eröffnet wird, umfasse 25 Gebäude, die auf zwei Plätzen über einem ummauerten Sockel errichtet wurden. Dazu gehörten Wohnbauten, kleine Tempel und Verwaltungsgebäude. Archäologen haben mehr als 30 Jahre lang an dem Ort gearbeitet, dieser blieb dabei für Besucher geschlossen.

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