Glatte Strassen und Schneeregen haben bei einem schweren Wintersturm im Nordosten der USA für mehrere Tote gesorgt. Bei einem Massenunfall auf der Interstate-Autobahn 80 im Gliedstaat Pennsylvania mit bis zu 60 Fahrzeugen starben nach Polizeiangaben zwei Menschen.
Eine Frau schaufelt Schnee um ihr Auto zu befreien. Glatte Strassen und Schneeregen haben bei einem schweren Wintersturm im Nordosten der USA für mehrere Tote gesorgt. Der Schneefall hatte in einigen Küstenbundesstaaten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) eingesetzt. Foto: Charles Krupa/AP/dpa
Eine Frau schaufelt Schnee um ihr Auto zu befreien. Glatte Strassen und Schneeregen haben bei einem schweren Wintersturm im Nordosten der USA für mehrere Tote gesorgt. Der Schneefall hatte in einigen Küstenbundesstaaten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) eingesetzt. Foto: Charles Krupa/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Charles Krupa

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwochmorgen war in Virginia ein 19-Jähriger gestorben, nachdem sein Fahrzeug von der glatten Fahrbahn abgekommen war.

Im Westen Pennsylvanias war am Mittwoch ein 63 Jahre alter Mann mit einer Schneefräse von einem Räumungsfahrzeug angefahren worden und den Verletzungen erlegen.

Der Schneefall hatte in einigen Küstenstaaten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) eingesetzt. Einen Tag später massen die Meteorologen für Teile Pennsylvanias 50 Zentimeter Neuschnee.

In New York wurden im Central Park bis um ein Uhr am Donnerstagmorgen bei anhaltendem Schneefall bereits 16 Zentimeter Neuschnee gemessen - mehr als die zwölf Zentimeter, die dort im gesamten Vorjahreswinter gefallen waren.

Am Donnerstag zog der Sturm weiter nach Nordosten, die meisten Strassen rund um die Millionenmetropole waren bei leichtem anhaltenden Schneefall geräumt. Für die Neuengland-Staaten weiter nördlich waren noch rund 35 Zentimeter angekündigt.

Die Webseite Poweroutage.us melde am Donnerstagmorgen Stromausfälle in rund 70 000 Haushalten im Nordosten der USA - ein im Vergleich zu ähnlichen Wetterlagen der Vergangenheit eher niedriger Wert. Schulbehörden hatten angekündigt, dass die üblicherweise ausgerufenen freien Schneetage in diesem Jahr wegen des virtuellen Unterrichts in der Corona-Pandemie ausbleiben werden.

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