«Allahu Akbar»: Hier rennt der Schweizer Täter in Winterthur davon

Am Bahnhof in Winterthur kam es am Donnerstagmorgen zu einem Grosseinsatz der Polizei. Ein Mann schrie «Allahu Akbar» und stach auf drei Passanten ein.

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Eine Frau hat den Moment gefilmt, als der Täter in Winterthur davonrannte. - Facebook / Yvonne Kussmann

Das Wichtigste in Kürze

  • In Winterthur kam es am Donnerstagmorgen zu einem grossen Polizeieinsatz.
  • Ein 31-jähriger Schweizer rief «Allahu Akbar» und stach auf drei Passanten ein.
  • Zwei davon wurden mittelschwer verletzt, einer schwer. Der Täter wurde festgenommen.

Am Bahnhof Winterthur wurden am Donnerstagmorgen drei Menschen bei einem Messerangriff verletzt. Laut der Kantonspolizei Zürich handelt es sich beim Täter um einen 31-jähriger Schweizer. Zwei Personen wurden mittelschwer und eine schwer verletzt.

Die Verletzten wurden ins Spital gebracht, der Täter wurde festgenommen. Das Motiv wird noch untersucht. Ein terroristischer Akt ist nicht auszuschliessen, der Täter habe mehrmals «Allahu Akbar» geschrien.

Verunsichert dich der Vorfall am Bahnhof in Winterthur?

Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden über alle Entwicklungen:

Das sagt Kapo-Mediensprecher Roger Bonetti zum Vorfall

14.28: Nau.ch hat mit Mediensprecher Roger Bonetti von der Kantonspolizei Zürich gesprochen. Bonetti erklärt, was bisher über den Täter, die Opfer und den Tathergang bekannt ist.

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Der Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich gibt Auskunft über den Messerangriff am Donnerstagmorgen in Winterthur. - Nau.ch/Nico Leuthold

Hier rennt der Täter in Winterthur davon

13.44: Ein Video einer Facebook-Userin zeigt, wie der Täter am Bahnhof in Winterthur davonrennt.

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Eine Frau hat den Moment gefilmt, als der Täter in Winterthur davonrannte. - Facebook / Yvonne Kussmann

Das geschah am Donnerstagmorgen in Winterthur

11.56: Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldet, wurde kurz vor halb neun ein Mann in den Oberschenkel gestochen. Er wartete auf dem Gleis 3 auf den Zug, als sich die Tat ereignete. Der Täter rannte daraufhin davon.

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Ein Polizist fotografiert die mutmassliche Tatwaffe. - Winterthurer Zeitung / George Stutz

Ein Augenzeuge schildert gegenüber Nau.ch die Situation: «Ich stieg aus dem Zug aus und habe gehört, wie einer ‹Allahu Akbar› geschrien hat.» Laut dem Augenzeugen hatte er ein Messer in der Hand. Die Menschen in der Nähe seien «wie Hühner» umhergelaufen.

Der Täter ist Schweizer

Roger Bonetti, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, sagt: «Ein 31-jähriger Schweizer hat etwa um halb neun drei Personen mit einer Stichwaffe verletzt.» Zwei der Personen seien mittelschwerverletzt, die dritte Person sei schwer verletzt.

Die drei verletzten Schweizer seien 28, 43 und 52 Jahre alt, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Das Tatmotiv ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kantonspolizei stand nicht alleine im Einsatz. Auch die Stadtpolizei Winterthur, die SBB-Transportpolizei, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Winterthur sowie Schutz & Rettung Zürich waren vor Ort.

Die Unterführung des Bahnhofs wurde mittlerweile wieder freigegeben.

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Kommentare

User #5495 (nicht angemeldet)

Unfassbar dass ein Arzt der Psychiatrischen Klinik den Messerstecher als ungefährlich einschätzte.... Dieser "Experte "sollte entlassen werden für diese "Diagnose "!!! Jetzt ist der Attentäter wieder in dieser Klinik. Wird als schuldunfähig beurteilt werden und bekommt Therapie,Kost und Logis auf Kosten der Steuerzahler Härtere Strafen sind nötig,im Schnellverfahren ausschalten und in der Türkei ins Gefängnis kommen. Was mich unsicher macht dass niemand weiss wieviel radikalisierte Täter es noch gibt.Hört doch auf mit der Kuscheljustiz,wenn nichts geändert wird passiert irgendwann wieder was,das ist sicher leider...

User #1386 (nicht angemeldet)

Die einzig richtige Konsequenz: Einbürgerung entziehen, Pass wegnehmen, Ausschaffung zurück in sein Ursprungsland mit zwanzigjähriger Einreisesperre. Aber was tun unsere Sozialdienste? Verhätscheln in der Klinik, gutes Essen, TV im schön eingerichteten Zimmer, seelische Betreuung und das Umsorgtwerden wechseln ab mit sportlichen Tätigkeiten, evtl Boxtraining zum Aggressionsabbau usw.

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