Wegen Lieferproblemen haben die USA nun Nachschubprobleme. In gewissen Staaten werden nur noch zwei Flaschen pro Person verkauft.
Feiernde in New Orleans
Feiernde in New Orleans - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • In den USA gibt es Nachschubprobleme bei Alkohol.
  • Wegen Problemen in den Lieferketten geht er zur Neige.
  • In gewissen Staaten kommt es bereits zu Rationeierung.

Erst waren es Computerchips, jetzt sind es Spirituosen: Pandemiebedingte Probleme in der globalen Lieferkette lassen in Teilen der USA den Alkoholnachschub knapp werden.

Wie ein Sprecher der staatlichen Alkoholkommission in Pennsylvania am Donnerstag erklärte, wird in dem Bundesstaat der Verkauf bestimmter Spirituosen-Marken auf zwei Flaschen pro Person und Tag beschränkt. Unter anderem stehen Bourbon, Whiskey, Champagner, Cognac und Tequila auf der Liste.

Destillerien haben Arbeitskräftemangel

US-Medien zufolge haben mehrere weitere Bundesstaaten wie Vermont, Ohio, New Jersey und Alabama mit Nachschubschwierigkeiten zu kämpfen. Unterdessen ist der Konsum von Alkohol seit Pandemiebeginn angestiegen.

Die US-Brauereien und Destillerien sehen sich auch mit Arbeitskräftemangel und einer erhöhten Nachfrage von Restaurants und Bars konfrontiert, die nach dem Ende der durch die Pandemie verursachten Beschränkungen alle zur gleichen Zeit wieder öffneten. Ausserdem gibt es Engpässe in der globalen Logistik.

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