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    IWF: Strukturwandel und Zölle treffen Europas Wirtschaft

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    Die europäische Wirtschaft soll in diesem Jahr langsamer wachsen als noch im Januar angenommen. Grund dafür ist der Handelsstreit mit den USA.

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    In der US-Hauptstadt Washington findet derzeit die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank statt. (Archivbild) - dpa

    Die gewaltigen US-Zölle und die damit verbundene Unsicherheit belasten die europäische Wirtschaft. Das neue Umfeld falle in eine Zeit tiefgreifender struktureller Veränderungen in Europa, so der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Bevölkerung altere und das Aufkommen neuer Technologien habe das Potenzial, ganze Industrien und Dienstleistungen zu verändern.

    Hinzu komme, dass die Energiekosten stark gestiegen seien. Europa müsse sich auf «Wachstum und Widerstandsfähigkeit» konzentrieren und Reformen umsetzen, um Wachstumspotenzial freizusetzen und die Wirtschaft robuster zu machen.

    IWF senkt Prognose für Euroraum – Deutschland ohne Wachstum

    Der IWF hatte kürzlich bereits in seiner weltweiten Konjunkturprognose anlässlich der Frühjahrstagung in Washington den Ausblick für die Eurozone gesenkt. Vor allem wegen der Zollstreitigkeiten.

    Das Wirtschaftswachstum im Euroraum soll in diesem Jahr im Vergleich zur Januarprognose um 0,2 Prozentpunkte auf 0,8 Prozent sinken. Im kommenden Jahr soll es dann bei 1,2 Prozent liegen (minus 0,2 Prozentpunkte). Für Deutschland hat der IWF in diesem Jahr ein Nullwachstum vorhergesagt.

    Zölle könnten mehr Einfuhren aus China bringen

    Die hohen Zölle zwischen den USA und China würden möglicherweise zusätzliche Importe nach Europa bringen, so der IWF. Die vorläufigen Schätzungen gehen davon aus, dass die Importe aus China kurzfristig um etwa 0,25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU steigen werden, wie es weiter hiess. Eine Handelsumlenkung würde wahrscheinlich auch die Herstellungskosten für europäische Unternehmen und die Preise für Verbraucher senken.

    Neue öffentliche Ausgaben wie das deutsche Milliarden-Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur und erhöhte Verteidigungsausgaben in ganz Europa stützten aber die Nachfrage in Zukunft, so der IWF. «Insgesamt beläuft sich der Einfluss dieser zusätzlichen Ausgaben auf das BIP-Wachstum im Euroraum auf 0,1 beziehungsweise 0,2 Prozentpunkte in den Jahren 2025 und 2026.»

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    Kommentare

    User #1402 (nicht angemeldet)

    Diese EU Wirtschaft war schon lange, sehr lange vorher sehr sehr krank! Aber schuld sind immer anderen... erst Corona, dann Putin jetzt Trump... was ists danach... ????

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