Ist Pete Hegseth in eine Rüstungs-Investment-Kontroverse verwickelt?
Pete Hegseths Finanzberater versuchte vor dem Iran-Einsatz in Rüstungswerte zu investieren. Hegseth selbst bestreitet, davon gewusst zu haben.

US‑Verteidigungsminister Pete Hegseth ist aktuell in eine kontroverse Meldung geraten, die einen seiner Finanzberater betrifft.
Ein Broker, der Hegseth zugeordnet wird, versuchte kurz vor dem gemeinsamen US‑israelischen Militäreinsatz gegen Iran in Rüstungswerte zu investieren. Er wollte laut der «Financial Times» offenbar ein grosses Engagement in Verteidigungsunternehmen platzieren.
Die Recherche ergab, dass der Berater im Februar Kontakt zu BlackRock aufnahm. Er wollte eine multimillionenschwere Beteiligung am «Defense Industrials Active ETF» besprechen.
Rüstungsfonds‑Investition kurz vor Militäroffensive
Der Fonds legt den Schwerpunkt auf Rüstungskonzerne wie RTX und Lockheed Martin. Dieser Schritt fiel zeitlich eng mit dem Beginn der Militäroffensive um den 28. Februar zusammen.
Nach Angaben des Berichts kam es zu keiner Transaktion. Der ETF war damals nicht für Kunden der vermittelnden Bank verfügbar.
Ungeklärt blieb laut «Reuters», ob Hegseth selbst über die Anfrage informiert oder beteiligt war.
Pentagon bestreitet Investment‑Vorwürfe zu Pete Hegseth
Das Pentagon reagierte auf den Bericht mit einer klaren Ablehnung. Ein Sprecher bezeichnete die Darstellung laut «The Week» als «völlig falsch und fabriziert» und forderte eine sofortige Rücknahme der Berichterstattung.
Laut Pentagon habe weder Hegseth noch ein Vertreter seines Ministeriums BlackRock bezüglich solcher Investitionen kontaktiert, wie die «Jerusalem Post» schreibt.
BlackRock wollte auf die Medienanfragen nicht reagieren. Auch Morgan Stanley, bei der der Broker tätig ist, gab derzeit keinen Kommentar ab.
Rüstungsinvestments in Krisenzeiten werfen Fragen zu Transparenz auf
Die Meldung über die Anfrage fiel in eine besondere Zeit. Finanzaktivitäten stehen vor entscheidenden politischen und geopolitischen Ereignissen vermehrt unter Beobachtung.
Experten weisen laut «The Week» darauf hin, dass Handelsbewegungen in sensiblen Sektoren wie der Rüstungsindustrie kritisch beobachtet werden.

Solche Bewegungen werfen immer wieder Fragen über Informationsflüsse und Transparenz auf.












