Ganze Familie von Tech-Millionär stirbt bei US-Flugzeugabsturz
Tech-Unternehmer Adam Robinson, seine Frau und ihre beiden Kinder sterben bei einem Jet-Absturz in Florida. Insgesamt gibt es neun Tote.

Das Wichtigste in Kürze
- Tech-Millionär Adam Robinson und seine Frau sowie die beiden Kindern sterben bei einem Flugzeugabsturz.
- Der Privatjet stürzt in ein Wohngebiet in Florida. Alle neun Menschen an Bord kommen ums Leben.
- Die Maschine könnte bereits in der Luft auseinandergebrochen sein. Die Absturzursache ist noch unklar.
Sie wollten auf die Bahamas – doch die Reise endet für eine Familie aus den USA tödlich.
Tech-Unternehmer Adam Robinson (44), seine Frau Helen und ihre beiden Kinder starben beim Flugzeugabsturz in Florida vom Sonntag.
Gemäss Medienberichten aus den USA waren auch zwei enge Freunde und eine Nanny an Bord. Zusammen mit den beiden Piloten kommen neun Menschen ums Leben. Niemand überlebte den Absturz des Learjet 60.
Die Maschine war von Austin im US-Bundesstaat Texas auf die Bahamas unterwegs. In Florida stürzte sie mit der Nase voran auf eine Strasse eines Wohngebiets und ging in Flammen auf.
Mit Tech-Firmen zu Millionen gekommen
Robinson war in der Tech-Szene von Austin eine bekannte Grösse. Auf LinkedIn folgten ihm mehr als 160'000 Menschen.
Zuvor arbeitete er zehn Jahre im Finanzsektor, unter anderem an der Wall Street. Ab 2020 gründete er mehrere Tech-Unternehmen, mit denen er Millionen verdiente.
Am Steuer des Privatjets sass der 55-jährige Kapitän Jeff G. Seine Co-Pilotin Nathalia G. war erst 20 Jahre alt.
Sie begann ihre Flugausbildung 2020 und bestand bereits mit 17 die Pilotenprüfung. Ihr Ziel war eine Karriere als Verkehrspilotin.
Jet bricht schon in der Luft auseinander
Warum die Maschine abstürzte, ist noch offen. Vor dem Unglück meldete der Pilot Turbulenzen und Wetterprobleme.
Hinweise gibt es zum Ablauf: Laut Tom Chapman von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB brach das Flugzeug offenbar bereits vor dem Aufprall auseinander. Er rechnet deshalb damit, dass weitere Wrackteile auch weiter entfernt von der Absturzstelle liegen.
Bewohner müssen Häuser verlassen
Der Absturz zwang auch Menschen am Boden dazu, ihre Häuser zu verlassen. Im betroffenen Gebiet befanden sich rund 77 Mobilheime. Die Bewohner wurden in einer Notunterkunft untergebracht.
Wann sie zurückkehren können, ist noch unklar.



















