Flugzeugabsturz in Alaska – Acht Tote nahe abgelegener Radarstation
Bei einem Flugzeugabsturz nahe einer abgelegenen Radarstation in Alaska sterben alle acht Menschen an Bord. Die Ursache ist noch unklar.

Bei einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Alaska sind acht Menschen ums Leben gekommen. Die zivile Chartermaschine stürzte am Flugplatz der Radarstation Cape Newenham ab, berichtet der «Spiegel».
Der Unfall ereignete sich an einem abgelegenen Militärflugplatz an der Südwestspitze Alaskas. Rettungskräfte fanden nach Angaben von «NTV» keine Überlebenden.
Die Maschine war zuvor vom Flughafen Anchorage gestartet und flog zur Radarstation. Nach Angaben der «Bild» befanden sich zwei Piloten und sechs Passagiere an Bord.
Flugzeugabsturz in Alaska: Cessna 441 stürzt nahe Cape Newenham ab
Der Absturz ereignete sich gegen 12:15 Uhr Ortszeit nahe Cape Newenham. Der Unglücksort liegt rund 725 Kilometer westlich von Anchorage.
Bei dem Flugzeug soll es sich um eine zweimotorige Cessna 441 gehandelt haben. Der Charterflug wurde offenbar von der Alaska-Fluggesellschaft Security Aviation betrieben.
Warum die Maschine zur abgelegenen Radarstation flog, blieb zunächst offen. Auch die Ursache des Absturzes war zunächst nicht bekannt, wie der «Spiegel» berichtet.
Militär spricht nach Flugzeugabsturz von «verheerendem Verlust»
Die Radarstation überwacht Flugzeuge im Luftraum über Alaska. Laut dem «NTV» sollten Fachkräfte dort die Luftwaffe bei ihrer Aufgabe unterstützen.
Der Leiter des Alaska-Kommandos, Robert Davis, bezeichnete das Unglück dem «NTV» zufolge als «verheerenden Verlust». Die Verunglückten seien «engagierte Fachleute» gewesen, die unter schwierigen Bedingungen eine wichtige Mission ausführten.
Nach dem Eingang der Meldung leitete das Alaska Rescue Coordination Center eine Such- und Rettungsaktion ein. Daran waren Rettungskräfte beteiligt, die nach dem verunglückten Flugzeug suchten.
Identitäten der acht Todesopfer zunächst unbekannt
Zu den Identitäten der acht Todesopfer lagen zunächst keine Angaben vor. Auch weitere Einzelheiten zum Auftrag der Passagiere wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Alaskas Senatorin Lisa Murkowski äusserte laut der «Bild» ihr Beileid nach dem Absturz. Sie erklärte, sie sei selbst häufig mit Security Aviation gereist und habe viele erfahrene Piloten kennengelernt.

Die Ermittlungen sollen klären, weshalb die Chartermaschine bei Cape Newenham abstürzte. Zum Stand der ersten Berichte lagen dazu noch keine bestätigten Erkenntnisse vor.
















