Terror

    Elf Tote vor Venezuela: Rubio feiert Schlag gegen «Narco-Terror»

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Venezuela,

    Die USA haben laut Aussenminister Rubio vor Venezuela elf «Narco-Terroristen» getötet. Der Vorfall markiert eine neue Eskalationsstufe in einem alten Konflikt.

    Rubio venezuela elf tote
    US-Aussenminister Rubio zeigt sich zufrieden mit der Aktion vor der Küste Venezuelas. - Keystone

    Die US-Streitkräfte haben ein aus Venezuela kommendes Boot mit Drogen beschossen. Dabei seien elf «Drogenterroristen» der Bande Tren de Aragua getötet worden, berichtete US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus.

    Findest du es richtig, wie die USA gegen Drogenhandel vorgehen?

    Das Boot sei demnach zerstört worden, die US-Soldaten blieben unverletzt. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte der Präsident ein Video, dass den Angriff zeigen soll.

    «Tödlicher Schlag gegen Narco-Terroristen»

    Aussenminister Marco Rubio bezeichnete den Einsatz via Social Media als «tödlichen Schlag» gegen eine «Narco-Terroristen-Organisation». Das US-Aussenministerium erklärte laut der «Zeit», dass die Drogen vermutlich für ein karibisches Ziel bestimmt gewesen seien.

    rubio venezuela elf tote
    Rubio bestätigte den Vorfall auf der Plattform, X. - x.com/@marcorubio

    Tren de Aragua, vom US-Justizministerium als Terrororganisation eingestuft, operiere laut Trump unter der Kontrolle von Präsident Nicolás Maduro (62). Venezuela bestreitet Verbindungen zu der Bande, so die Nachrichtenagentur «Reuters».

    Kommunikationsminister Nanez bezeichnete Trumps Video vom Angriff nach einer ersten Prüfung als künstlich erstellt, ging jedoch nicht auf Details ein.

    Mobilisierung auf beiden Seiten

    Die USA hatten zuvor mehrere Kriegsschiffe vor die venezolanische Küste verlegt. Das Pentagon plane den Einsatz von mehr als 4'000 Soldaten in der Region, so die «Junge Freiheit».

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    Donald Trump lud ein Video hoch, dass den Angriff vor Venezuela mit elf Toten zeigen soll. - truthsocial.com/@realDonaldTrump

    Venezuelas Präsident Maduro kündigte bewaffneten Widerstand an und bezeichnete die US-Präsenz als grösste Bedrohung seit einem Jahrhundert. Das Land mobilisiert nun laut der «Zeit» seine Miliz von rund 4,5 Millionen Mitgliedern.

    Washington erhöhte zuletzt die Kopfgeldsumme auf Maduro auf 50 Millionen Dollar (rund 48 Millionen Franken) zur Festnahme.

    Eskalation eines jahrelangen Konflikts

    Seit Jahren ist die Beziehungen zwischen Venezuela und den USA durch Sanktionen und politische Spannungen belastet. Die USA unterstellten Venezuela mehrfach, Drogenhandel und Terrorismus zu fördern.

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    Venezuelas Präsident Maduro warf den USA am Montag vor, die politischen Verhältnisse in der Region durch militärische Drohungen ändern zu wollen. - Keystone

    Venezuela sieht sich als Ziel einer US-Intervention und verurteilt die Sanktionen scharf. Verschiedene US-Regierungen verstärkten den Druck durch Wirtschaftssanktionen und militärische Präsenz.

    Die Anerkennung von venezolanischen Oppositionsführern durch die USA führte zu weiteren diplomatischen Auseinandersetzungen. Die aktuellen Vorfälle markieren eine neue Eskalationsstufe in dem langanhaltenden Konflikt.

    Kommentare

    User #5464 (nicht angemeldet)

    Venezolanischer Präsident? Er wurde längst abgewählt. Da er wie bei sozialistischen Regimes üblich, den Sessel nicht räumen will und mit Militärischen Mitteln gegen sein Volk vorgeht, sitzt es noch im Miraflores. Die Opposition und den rechtmäßig gewählten Präsidenten Gonzalez hat er längst zum Schweigen gebracht. Andere Exponenten der Opposition wie Maria Corinna Machado hat er politisch mundtot gemacht.

    User #3637 (nicht angemeldet)

    Welch Grosserfolg für die Marine und ganz ohne Flugzeugträger. 😂😂😂

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