Aufgrund der Blockierung eines Haushaltsplans durch die Republikaner droht den USA ein sogenannter «Government Shutdown» in Teilen der Regierung.
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Blick auf das Kapitol in Washington. Die Vorlage zur Finanzierung der Regierung wurde am Montag durch die Republikaner blockiert. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Republikaner im US-Senat stimmten am Montagabend gegen einen Haushaltsplan.
  • Ab dem 1. Oktober droht der Regierung deshalb ein Shutdown.
  • Staatsbedienstete müssten dann zwangsbeurlaubt werden oder ohne Zahlung arbeiten.

Ab Ende Woche naht in den USA die Gefahr eines teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte heran. Die Republikaner blockierten am Montagabend (Ortszeit) bei einem formalen Votum im US-Senat eine Vorlage. Damit sollte die Finanzierung der Regierung über das Ende des Haushaltsjahres an diesem Donnerstag hinaus vorerst gesichert werden.

Das neue Haushaltsjahr startet zum 1. Oktober, also an diesem Freitag. Ist bis dahin kein Budgetreglung beschlossen, kommt es zu einem «Government Shutdown», einem Stillstand von Teilen der Regierung.

Das heisst, Staatsbedienstete müssten zum Teil zwangsbeurlaubt werden oder vorübergehend ohne Bezahlung arbeiten. Je nachdem, wie lange ein solcher Zustand dauert, könnten bestimmte Behördendienste eingeschränkt oder Zahlungen verzögert werden.

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Das Capitol in Washington. (Symbolbild) - keystone

«Government Shutdown»: Keine Seltenheit

Solche «Government Shutdowns» von Teilen der Regierung kommen in den USA öfter vor. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden will dies jedoch unbedingt vermeiden.

Das Repräsentantenhaus hatte die Regelung zur vorübergehenden Finanzierung der Regierung in der vergangenen Woche mit den Stimmen der Demokraten beschlossen. Im Senat sperrten sich die Republikaner aber dagegen. Sie monierten, dass in der Vorlage auch vorgesehen ist, die Schuldenobergrenze vorerst auszusetzen – was sie ablehnen.

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US-Finanzministerin Janet Yellen warnt vor den möglichen Folgen der Zahlungsunfähigkeit der USA. (Archivbild) - Keystone

Ohne eine Anhebung der Schuldenobergrenze durch den Kongress droht der US-Regierung laut Finanzministerin Janet Yellen allerdings der Zahlungsausfall. Es sei nicht möglich, einen genauen Tag zu nennen. Aber der Regierung werde noch «im Lauf des Monats Oktober» das Geld ausgehen, warnte sie im September. Dann drohten der US-Wirtschaft und den Finanzmärkten rund um die Welt «nicht wieder gutzumachender Schaden».

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