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    CNN: Mitarbeiter Trumps wegen Dokumenten-Affäre vorgeladen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Mindestens zwei Dutzend Personen aus Trumps Umfeld sollen vorgeladen worden sein. Hintergrund sind Ermittlungen in der Dokumenten-Affäre.

    donald trump
    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im August wurden in Trumps Anwesen geheime Regierungsdokumente gefunden.
    • Nun soll es in dem Zusammenhang mehrere Vorladungen gegeben haben.
    • Darunter seien auch Mitarbeiter aus dem Anwesen Mar-a-Lago in Florida.

    In den Ermittlungen zum Umgang des früheren US-Präsidenten Donald Trump mit geheimen Regierungsdokumenten hat es nach Informationen des US-Senders CNN zahlreiche Vorladungen gegeben.

    Mindestens zwei Dutzend Menschen aus dem Umfeld Trumps, darunter Mitarbeiter aus seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida, seien von Sonderermittler Jack Smith aufgefordert worden, vor einer Grand Jury auszusagen.

    trumps steuerunterlagen
    Mar-a-Lago ist ein 1927 erbautes Anwesen von Donald Trump, es steht auf einer 35'000 Quadratmeter grossen Fläche an der Küste Floridas. (Archivbild) - keystone

    Das berichtete CNN am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Quellen. Das US-Justizministerium hatte den Sonderermittler im November eingesetzt, um die politisch heiklen Ermittlungen auszulagern.

    Smith soll sich zum einen mit den Untersuchungen im Zusammenhang mit geheimen Regierungsdokumenten befassen, die Trump nach dem Ausscheiden aus dem Amt in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago aufbewahrt hatte. Zum anderen soll er sich um Ermittlungen zur Attacke auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 kümmern. Wie CNN berichtete, erschien Trumps Kommunikationsberaterin Margo Martin, die für ihn im Weissen Haus arbeitete und dann mit nach Mar-a-Lago zog, bereits am Donnerstag zur Befragung in Washington.

    Trump könnte sich strafbar gemacht haben

    Die Bundespolizei FBI hatte Trumps Anwesen in Florida im vergangenen August durchsucht und diverse Verschlusssachen beschlagnahmt, einige mit höchster Geheimhaltungsstufe. Dadurch, dass Trump die Unterlagen lange nach seinem Abschied aus dem Amt in seinem Privathaus aufbewahrt hatte, könnte er sich strafbar gemacht haben.

    Auch bei US-Präsident Joe Biden waren als geheim eingestufte Regierungsdokumente aus seiner Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama in Räumlichkeiten gefunden worden, in denen sie nicht hätten aufbewahrt werden dürfen. Auch hier ist ein unabhängiger Sonderermittler tätig.

    Trump kritisiert die Ermittlungen insgesamt als politisch motiviert und wettert seit langem, es handele sich lediglich um einen Versuch seiner Gegner, ihn an einem Wiedereinzug ins Weisse Haus zu hindern. Er hatte seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur im November offiziell angekündigt.

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