Christa Pike: Opfer-Familie schäumt nach gescheiterter Hinrichtung
Die Hinrichtung der verurteilten Mörderin Christa Pike ist gescheitert. Die Familie des Opfers ist entrüstet. 30 Jahre hatte sie auf diesen Moment gewartet.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Hinrichtung von Christa Pike in den USA ist gescheitert.
- Die Familie des Mordopfers ist entrüstet.
- Mehr als 30 Jahre hätten sie auf Gerechtigkeit gewartet – und jetzt das.
Die in den USA zum Tode verurteilte Christa Pike (50) sollte am Mittwochabend mit einer Giftspritze im Bundesstaat Tennessee in den USA hingerichtet werden.
Doch nachdem der verurteilten Mörderin zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Nach der ersten Verabreichung konnte sie sogar noch sprechen und singen.

Jetzt liegt sie in einem Spital, «schwer krank», bewusstlos und an ein Beatmungsgerät angeschlossen, wie ihre Anwälte am Freitag mitteilten.
Derweil tobt die Familie des Opfers von Pike, der 1995 ermordeten Colleen Slemmer. «Ich habe keine Gerechtigkeit für meine Tochter bekommen. Ich musste das Ganze mitansehen», sagt die Mutter May Martinez zur Nachrichtenagentur AP.

Gegenüber dem örtlichen Sender WJXX sagte Martinez gemäss der «Bild», dass der Staat ihr deshalb eine aufrichtige Entschuldigung schulde.
Sie war von Florida nach Nashville gereist – und musste für die Finanzierung der Reise einen Spendenaufruf starten. Auch der Stiefvater machte seinem Frust Luft. Seine Stieftochter könne nicht ruhen, bis ihre Mörderin tot sei, so Raul Martinez.













