Joe Biden wirbt mit klaren Worten für eine Impfpflicht in Unternehmen. Er forderte die Konzerne dazu auf, «das Richtige zu tun».
Krankenschwester Sarah Reinke vom Indian Health Care Resource Center of Tulsa verabreicht eine Dosis mit dem Corona-Impfstoff von Johnson  Johnson. Foto: Mike Simons/Tulsa World/AP/dpa
Krankenschwester Sarah Reinke vom Indian Health Care Resource Center of Tulsa verabreicht eine Dosis mit dem Corona-Impfstoff von Johnson Johnson. Foto: Mike Simons/Tulsa World/AP/dpa - sda - Keystone/Tulsa World/AP/Mike Simons

Das Wichtigste in Kürze

  • Joe Biden wirbt für eine Corona-Impfpflicht in Unternehmen.
  • Der US-Präsident fordert dazu auf, das «Richtige für ihre Mitarbeiter» zu tun.

US-Präsident Joe Biden hat sehr deutlich für eine Corona-Impfpflicht in Unternehmen geworben und Arbeitgeber zum Handeln aufgefordert. «Impfvorschriften gibt es schon seit Jahrzehnten. Studierende, Angehörige der Gesundheitsberufe, unsere Truppen - sie müssen in der Regel gegen alles von Polio über Pocken bis hin zu Masern, Mumps und Röteln geimpft sein«, sagte Biden. »Es ist nur sinnvoll, eine Impfung vorzuschreiben, die die Verbreitung von Covid-19 verhindert.«

Arbeitgeber hätten mehr Macht denn je, dieser Pandemie ein Ende zu setzen, sagte Biden. «Meine Botschaft ist einfach: Tun Sie das Richtige für Ihre Mitarbeiter, Kunden und Ihre Unternehmen.» Die US-Regierung hat ihre eigenen Mitarbeiter bereits verpflichtet, sich impfen oder zumindest regelmässig auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. Auch für die Soldatinnen und Soldaten der US-Streitkräfte soll spätestens ab 15. September eine Impfpflicht gelten.

Die Impfkampagne in den USA macht nur noch sehr langsam Fortschritte. Bislang sind dort 51 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen abschliessend geimpft. Die Impfungen sind für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene freigegeben. In der Bevölkerungsgruppe ab 12 Jahren sind 59,6 Prozent vollständig geimpft.

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