US-Präsident Joe Biden hat die Regierungschefs aus Indien, Japan und Australien im Weissen Haus empfangen. Anlass zur Diskussion geben Chinas Handelspraktiken.
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Emmanuel Macron spricht mit Joe Biden, während Boris Johnson daneben sitzt. (Archivfoto) - AP Photo

Das Wichtigste in Kürze

  • Joe Biden traf sich mit Regierungsoberhäuptern aus Indien, Japan und Australien.
  • Für Gespräche am Gipfeltreffen sorgten insbesondere Chinas Handelspraktiken.

US-Präsident Joe Biden hat die Regierungschefs aus Indien, Japan und Australien im Weissen Haus empfangen. «Als wir uns vor sechs Monaten trafen, gingen wir konkrete Verpflichtungen ein, um unsere gemeinsame und positive Agenda für einen freien und offenen Indo-Pazifikraum voranzubringen», sagte Biden am Freitag zu Beginn des Treffens.

Internationale Allianzen

«Heute kann ich mit Stolz sagen, dass wir ausgezeichnete Fortschritte machen.» Mit Indopazifik ist eine Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean gemeint. Die USA und andere Staaten sind besorgt über Chinas Handelspraktiken und den chinesischen Expansionsdrang im Indopazifik.

Biden hatte bereits im Frühling, kurz nach seinem Amtsantritt, einen Online-Gipfel mit seinen Kollegen aus den drei Ländern einberufen. Die neue US-Regierung will internationale Allianzen erneuern und stärken. Die Vier-Länder-Gruppe – auch Quad genannt – entstand nach dem durch ein Erdbeben im Indischen Ozean ausgelösten Tsunami 2004.

Scott Morrison
Scott Morrison spricht über Australiens neue Covid-Massnahmen,. - dpa

Im März schaltete sich die Gruppe erstmals auf Ebene der Staats- und Regierungschefs zusammen. «Wir sind liberale Demokratien», sagte Australiens Regierungschef Scott Morrison. «Wir glauben an eine Weltordnung, die die Freiheit begünstigt. Und wir glauben an einen freien und offenen indo-pazifischen Raum, weil wir wissen, dass dies zu einer starken, stabilen und wohlhabenden Region führt.»

Das Ziel des Treffens sei es zu zeigen, dass Demokratien etwas erreichen könnten. In der Region dürfe es keinen Zwang geben und die souveräne Rolle aller Nationen müsse geachtet werden, sagte Morrison weiter. Streitigkeiten müssten im Einklang mit dem Völkerrecht beigelegt werden.

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