Barbie-Hersteller Mattel will Mädchen mehr Selbstvertrauen geben

    Keystone-SDA
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    USA,

    Mehr Frauen mit Vorbildcharakter und gegen Geschlechterstereotype: Mit einer neuen Kampagne will Mattel jungen Mädchen ein gesundes Selbstvertrauen geben.

    Mattel
    Barbie-Puppen vom Hersteller Mattel werden in den USA bald teurer sein. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit einem neuen Projekt will Mattel gegen Geschlechterstereotype vorgehen.
    • Der Hersteller der Barbie-Puppe möchte so jungen Mädchen mehr Selbstvertrauen vermitteln.

    Der Barbie-Hersteller Mattel will gegen Geschlechterstereotype vorgehen und jungen Mädchen mehr Selbstvertrauen geben. Dazu will Mattel unter anderem Forschung finanzieren und die Öffentlichkeit mit Kampagnen für das Thema sensibilisieren.

    Dies teilte der US-Konzern am Dienstag (Ortszeit) mit. Ausserdem sollen jedes Jahr weltweit mindestens zehn Frauen mit Vorbildcharakter prominent vorgestellt werden.

    Schon mit fünf Jahren würden viele junge Mädchen ihr Geschlecht als weniger intelligent einstufen als Jungen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten verlieren, erklärte Mattel. Das Projekt «Dream Gap» - gemeint ist die Lücke, die zum Erfüllen von Träumen gefüllt werden muss - will seinen Teil dazu beitragen, dies zu ändern.

    Dabei war der Barbie-Puppe in der Vergangenheit selbst vorgeworfen worden, Stereotype über Frauen zu befördern und Mädchen ein falsches Schönheitsideal vorzugeben. Kritikern war die 1959 entworfene Puppe mit langen Beinen und übergrossem Busen lange ein Dorn im Auge.

    Mattel versucht seit Jahren aber, von diesem Image wegzukommen. 2016 brachte das in Kalifornien ansässige Unternehmen Barbie-Puppen mit drei verschiedenen Körperformen - gross, klein und kurvig - und in sieben verschiedenen Hautfarben auf den Markt.

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