Auge

    Auge auf Uno: Kunst für Iran-Proteste in New York

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    USA,

    Mit einem überdimensionalen Auge in Sichtweite der Vereinten Nationen macht die Künstlerin Shirin Neshat in New York auf die Proteste im Iran für Demokratie und Frauenrechte aufmerksam.

    Mit einem überdimensionalen Auge in Sichtweite der Vereinten Nationen macht die Künstlerin Shirin Neshat in New York auf die Proteste im Iran für Demokratie und Frauenrechte aufmerksam. (Archivbild)
    Mit einem überdimensionalen Auge in Sichtweite der Vereinten Nationen macht die Künstlerin Shirin Neshat in New York auf die Proteste im Iran für Demokratie und Frauenrechte aufmerksam. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Seth Wenig

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemeinsam mit Werken anderer Künstler ist das auf eine Treppe gemalte Auge seit kurzem in einem Park auf der Insel Roosevelt Island zu sehen.

    Das Werk «Offered Eyes» stammt von 1993. Auf der anderen Seite des East River steht südlich davon gut sichtbar das Hauptgebäude der Vereinten Nationen. Die Schau «Eyes on Iran» (auf Deutsch etwa: Augen auf den Iran) soll noch bis Ende des Jahres zu sehen sein.

    Neshat, die zu den bedeutendsten iranischen Künstlerinnen zählt, hat unter anderem auch schon in Berlin mit einem überdimensionalen Banner vor dem Haupteingang der Neuen Nationalgalerie auf die Proteste aufmerksam gemacht.

    Die 1957 im Iran geborene Künstlerin lebt und arbeitet in New York. Sie wurde unter anderem schon mit dem Goldenen Löwen bei der Kunst-Biennale in Venedig 1999 und mit dem Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig 2009 für die beste Regie ausgezeichnet.

    Die systemkritischen Proteste im Iran dauern schon fast drei Monate an. Auslöser der landesweiten Proteste war der Tod der iranischen Kurdin Mahsa Amini. Sie starb am 16. September in Polizeigewahrsam, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen Verstosses gegen die islamischen Kleidungsvorschriften festgenommen worden war.

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