9/11

    9/11: Saudis sollen laut Dokument Drahtzieher gewesen sein

    Redaktion
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    USA,

    Hatte die Terrororganisation Al-Kaida bei 9/11 viel Hilfe aus Saudi-Arabien? Ein 71-seitiges Dokument wirft ein neues Licht auf den verheerenden Anschlag.

    9/11
    Einem neuen Dokument zufolge hatte Saudi-Arabien bei 9/11 eine grössere Rolle inne als bisher angenommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein neues Dokument stellt Saudi-Arabien als wichtigen Drahtzieher von 9/11 dar.
    • Das Land hat die Terrororganisation Al-Kaida demnach stark unterstützt.
    • Saudi-Arabien weist die Vorwürfe entschieden zurück.

    Die verheerenden Anschläge vom 11. September 2001 haben das Antlitz der Welt verändert. Lange Zeit wurde angenommen, dass Osama bin Laden und seine Terrororganisation Al-Kaida allein für 9/11 verantwortlich waren. Doch neue Gerichtsdokumente könnten nun ein anderes Bild zeichnen.

    Ein kürzlich aufgetauchtes Gerichtsdokument legt nun über 71 Seiten nahe: Saudi-Arabien könnte eine weit tiefgreifendere Rolle in den Anschlägen gespielt haben als bisher angenommen.

    Dieses Dokument ist Teil einer Klage von Familien der Opfer gegen die saudische Regierung. Es enthält neue Beweise wie vertrauliche FBI-Berichte.

    Nach diesen neuen Erkenntnissen scheint es so, als ob Al-Kaida bei seinen Anschlägen vor allem Unterstützung aus Saudi-Arabien erhalten hat. Es wird behauptet, dass Beamte der saudischen Regierung ein Netzwerk in den USA aufgebaut hätten. Dieses habe entscheidend zur Einreise der ersten Gruppe von Flugzeugentführern beigetragen.

    Das Netzwerk soll nicht nur für Aufnahme und Transport der Terroristen Khalid al-Mihdhar und Nawaf al-Hazmi verantwortlich gewesen sein. Es soll die beiden auch nach ihrer Ankunft in Kalifornien im Januar 2000 auch untergebracht haben. Darüber hinaus sollen die saudischen Beamten den Terroristen bei der Beschaffung eines Autos und Führerscheins geholfen haben.

    Saudi-Arabien weist Vorwürfe um 9/11 zurück

    Die Flugzeugentführer wurden angeblich mit lokalen Sympathisanten bekannt gemacht und mit Nahrung sowie Geldern von Al-Kaida versorgt. Das Gerichtsdokument, auf das sich «The Atlantic» bezieht, wurde Anfang des Monats in geschwärzter Form veröffentlicht. Es liegt beim Bezirksgericht von New York vor.

    Hat dich 9/11 geprägt?

    Saudi-Arabien weist die Vorwürfe zu 9/11 entschieden zurück und strebt eine Abweisung der Klage an. Sie berufen sich dabei auf FBI-Untersuchungsberichte, Memos und Kommunikationsprotokolle. Des Weiteren auf andere Beweismittel, die noch unter Verschluss sind.

    Ob diese Klage zugelassen wird oder nicht – darüber wird bald das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk New York entscheiden.

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    Kommentare

    User #3968 (nicht angemeldet)

    Wer's glaubt, wird selig,!!

    User #3321 (nicht angemeldet)

    Nichts ist wie es scheint. Und vieles anders als gedacht.

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