5 Tage im Amt: Ex-Trump-Sprecherin Leavitt urteilt über Nachfolgerin
Fünf Tage nach Amtsantritt ist Katie Zacharia schon nicht mehr Präsident Trumps Pressesprecherin. Ihre Vorgängerin Karoline Leavitt fällt ein hartes Urteil.
Das Wichtigste in Kürze
- Karoline Leavitt nennt den Sprecherjob im Weissen Haus einen der härtesten Jobs in der Politik.
- Sie urteilt über ihre Nachfolgerin Katie Zacharia: «Der Job war nichts für sie.»
- Nun will Leavitt Präsident Trump bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolge helfen.
Katie Zacharia war nur fünf Tage lang Pressesprecherin des Weissen Hauses. Jetzt meldet sich ihre Vorgängerin Karoline Leavitt zu Wort – und die Worte sind hart.
Leavitt sagte in einem Interview gegenüber Fox News: «Der Job war offensichtlich nichts für sie [also Zacharia, Anmerkung der Redaktion].» Pressesprecher im Weissen Haus sei ein anspruchsvoller Job, so Leavitt. Sie betont sogar, dass es einer der härtesten Jobs in der Politik sei.
In ihrer kurzen Amtsdauer hielt Zacharia eine Pressekonferenz ab, bei der sie sichtlich nervös wirkte. Sie las ihre Eröffnungserklärung weitgehend vom Blatt ab und ihr unterliefen mehrere Versprecher. So redete sie auf ihre Familie angesprochen, versehentlich von «meinem Präsidenten» statt von «meinem Ehemann».
«Ich habe mich besonders auf diese erste Pressekonferenz wie verrückt vorbereitet», erklärte Leavitt. Nun will sie laut eigener Aussage dem Präsidenten helfen, eine geeignete Nachfolge zu finden.
Muss hart im Nehmen und klug sein
Gegenüber «Fox News» sagt Leavitt: Trump wisse, dass er jemanden brauche «der hart im Nehmen und klug ist».
Zacharias Unterstützer sind empört über diese Aussagen. Eine Quelle sagte gegenüber der «New York Post»: Es sei unfair, wie hart die ehemalige Pressesprecherin mit ihrer Nachfolgerin umgehe.
Einige Vertreter der Regierung geben unterdessen zu, dass Zacharia keinen einfachen Start hatte. Sie flog kurz vor Jobantritt von Kalifornien nach Washington, um sich vorzustellen. Danach reiste sie wieder zurück, um ihre Sachen zu packen.
Und schon am Dienstagmorgen, ihrem ersten richtigen Arbeitstag, stand sie vor den Medien im Presseraum.
Die Suche nach einer Nachfolge läuft – aber offenbar ohne Eile. Laut der «New York Post» erwarte man vor den Zwischenwahlen im November keine Entscheidung.
















