Euro

Wo in Europa kann ich nicht mit dem Euro bezahlen?

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Zürich,

Nicht überall in Europa klimpern Euro-Münzen. In vielen beliebten Ferienländern müssen Reisende nach wie vor mit einer anderen Währung bezahlen.

Währung
Wer in Europa unterwegs ist, sollte sich vor der Reise über die Währung im Ferienland informieren. Denn der Euro ist längst nicht überall offizielles Zahlungsmittel. - Adobe Stock

Die Sommer-Hochsaison rollt in diesen Tagen an – und viele Schweizerinnen und Schweizer zieht es in den kommenden Wochen ins Ausland. Zwar wird heute vielerorts mit Kredit- oder Debitkarte bezahlt, ganz ohne Bargeld geht es aber nach wie vor selten.

Umso wichtiger ist es zu wissen, wo der Euro als offizielles Zahlungsmittel gilt und welche europäischen Länder, neben der Schweiz und Liechtenstein, weiterhin auf ihre eigene Währung setzen.

In diesen Ländern ist der Euro kein offizielles Zahlungsmittel

Wer in eines der folgenden Länder reist, sollte grundsätzlich mit der jeweiligen Landeswährung rechnen:

  • Albanien (Lek).
  • Bosnien und Herzegowina (Konvertible Mark).
  • Dänemark (Dänische Krone).
  • Gibraltar (Gibraltar-Pfund).
  • Grossbritannien (Britische Pfund).
  • Guernsey (Guernsey-Pfund).
  • Isle of Man (Manx-Pfund).
  • Island (Isländische Króna).
  • Jersey (Jersey-Pfund).
  • Nordmazedonien (Denar).
  • Norwegen (Norwegische Krone).
  • Polen (Złoty).
  • Rumänien (Leu).
  • Serbien (Dinar).
  • Schweden (Schwedische Krone).
  • Tschechien (Tschechische Krone).
  • Ungarn (Forint).

Besonders konsequent sind Dänemark, Schweden und Norwegen: Dort weisen die offiziellen Tourismusorganisationen ausdrücklich darauf hin, dass Euro im Alltag kaum oder gar nicht akzeptiert werden.

Auch in Bosnien und Herzegowina sind inländische Zahlungen offiziell nur in der Landeswährung möglich. Anders sieht es in einigen touristisch geprägten Destinationen aus. In Tschechien, Ungarn, Albanien und Gibraltar akzeptieren viele Hotels, Restaurants oder Geschäfte zwar Euro.

Sarajevo Bosnien und Herzegowina
Ein Markt in der Hauptstadt Sarajevo, Bosnien und Herzegowina. - pixabay

Das Rückgeld gibt es wie in der Schweiz und Liechtenstein jedoch meist in der Landeswährung, und der verwendete Wechselkurs fällt oft schlechter aus als bei einer Kartenzahlung oder einem Bargeldbezug am Geldautomaten. Auch in Island wir der Euro vereinzelt als Zahlungsmittel akzeptiert.

Diese Länder nutzen den Euro – auch ausserhalb der Eurozone

Eine Besonderheit bilden Montenegro und Kosovo. Obwohl beide Länder nicht Mitglied der Eurozone sind, ist der Euro dort offizielles Zahlungsmittel.

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Dasselbe gilt für die europäischen Kleinstaaten Andorra, Monaco, San Marino und Vatikanstadt, die den Euro aufgrund besonderer Vereinbarungen verwenden. Auch ausserhalb Europas kann der Euro nützlich sein.

In der Türkei wird er in vielen Ferienorten akzeptiert, ebenso in touristischen Regionen Ägyptens. In Gambia kann damit die Sicherheitsgebühr am Flughafen bezahlt werden.

Informierst du dich vor deinen Ferien über die Währung im Reiseland?

Auf den Kapverden ist der Escudo zwar an den Euro gekoppelt, dennoch ist der Euro dort kein allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel.

Für Reisende gilt: Der Euro ist in Europa weit verbreitet, aber längst nicht überall selbstverständlich. Wer ausserhalb der Euro-Länder unterwegs ist, fährt am besten mit Karte und etwas Bargeld in der jeweiligen Landeswährung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

Kommentare

User #5568 (nicht angemeldet)

Na wo wohl? Überall wo man bezahlen muss!!

User #5835 (nicht angemeldet)

Tschechien ist weniger "touristisch geprägt" als z.B. die Schweiz..

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