Pamukkale in der Türkei: Die weissen Terrassen der «Watteburg»

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    Sie sind strahlend weiss und warm: Die Kalksteinterrassen von Pamukkale in der Türkei sind ein echtes Naturphänomen.

    Heute ist es verboten, in den Becken von Pamukkale zu baden.
    Heute ist es verboten, in den Becken von Pamukkale zu baden. - muratart/Shutterstock.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kalksteinterrassen von Pamukkale in der Türkei liegen entlang der Ägäischen Küste.
    • Über die Kanten strömt heisses Wasser, das heilende Wirkung haben soll.
    • Das Naturphänomen wäre durch den Eingriff der Menschen fast zerstört worden.

    Wenn die Natur gute Laune hat, entstehen beeindruckende Orte. So wie im Südwesten der Türkei, wo entlang der Ägäischen Küste die «Watteburg» Pamukkale liegt.

    Schon von Weitem strahlen dem Besucher die weissen Kalksteinterrassen entgegen. Das heisse Wasser, das über die Felskanten strömt, soll eine heilende Wirkung haben und gegen Rheuma und Herzprobleme helfen.

    Die schneeweissen Terrassen entstanden über Jahrtausende durch Verdunstung des kalkhaltigen Thermalwassers aus den Quellen. Was übrig blieb, waren Ablagerungen, die an Watte erinnern – daher der Name.

    Pamukkale
    Pamukkale ist eine natürliche Stätte in der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei. - Pixabay

    Heute wie damals ist Pamukkale ein beliebtes Ziel bei Touristen und Tagesausflüglern, was den Becken alles andere als gutgetan hat.

    Touristen in Bikini und Badehose strömten in Scharen zu den Becken und zogen teilweise sogar in Schuhen durch das Wasser. So büsste der Ort im Südwesten der Türkei an Schönheit ein.

    Aufnahme ins Weltkulturerbe der Unesco

    Vor etwa 20 Jahren hat man dem Einhalt geboten: Mittlerweile ist es verboten, in den Becken zu baden. Wer die Terrassen betreten will, muss das barfuss tun.

    Auch die Hotels, die über die Jahre wie Pilze aus dem Boden geschossen waren, wurden gänzlich abgerissen. So soll wieder mehr Raum und Schutz für die Natur generiert werden.

    Bei der Unesco wurde man auf die Einzigartigkeit und Schönheit aufmerksam. So stehen die Terrassen zusammen mit der oberhalb von ihnen gelegenen archäologischen Stätte der antiken Stadt Hierapolis auf der Liste des Weltkulturerbes.

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