In diesen Städten kostet der Haarschnitt am wenigsten
Ein Haarschnitt kostet in Europa je nach Stadt unterschiedlich viel. Eine Auswertung zeigt, wo Schweizer Reisende besonders günstig zum Coiffeur gehen.

Reisende, die sich in den Ferien die Haare schneiden lassen möchten, sollten vorher einen Blick auf die Preisliste werfen. Der erste European Hair Cost Index 2026 von Schwarzkopf Professional hat die Preise von fast 350 Coiffeursalons in 34 europäischen Städten verglichen.
Dafür wurden pro Stadt zehn zentral gelegene Salons mit mindestens vier Sternen und öffentlich einsehbaren Preisen ausgewertet. Das Resultat: Die Unterschiede sind gewaltig, und Zürich gehört zu den teuersten Coiffeurstädten Europas.
Grosse Differenz zwischen Ost- und Mitteleuropa
Für Männer kostet ein Haarschnitt in einem Zürcher Top-Salon durchschnittlich 65.41 Franken. Teurer ist nur die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit 70.08 Franken.

Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 37.28 Franken.
Das günstigste Pflaster ist die ungarische Hauptstadt Budapest, wo Männer im Schnitt gerade einmal 15.72 Franken bezahlen. Noch grösser fällt der Unterschied bei den Frauen aus.
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Mit durchschnittlich 94.84 Franken führt Zürich das europäische Ranking sogar an. In der ungarischen Hauptstadt Budapest kostet derselbe Service lediglich 24.78 Franken – also rund 70 Franken weniger.
Wer ohnehin einen Städtetrip plant, könnte den nächsten Coiffeur-Besuch durchaus in die Reise integrieren. Besonders in Osteuropa locken attraktive Preise, ohne dass zwangsläufig auf Qualität verzichtet werden muss.

Die Untersuchung zeigt zudem, dass der deutschsprachige Raum auch insgesamt deutlich teurer ist als der Rest Europas. Männer bezahlen hier durchschnittlich 55.64 Franken für einen Coiffeurbesuch, Frauen 71.99 Franken.
Auch Colorationen schlagen kräftig zu Buche und liegen rund 29 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Auffällig ist zudem der Preisunterschied zwischen den Geschlechtern.
Europaweit bezahlen Frauen für einen Haarschnitt durchschnittlich 35 Prozent mehr als Männer. Am geringsten fällt die Differenz in Wien aus, während sie in Luxemburg, Ljubljana und Nikosia besonders gross ist.

Für Schweizer Reisende liefert die Studie damit nicht nur einen spannenden Preisvergleich. Sondern vielleicht auch eine Idee für den nächsten Städtetrip.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.












