Green Book Star Mahershala Ali wurde beim Hauskauf diskriminiert

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    USA,

    Nicht nur im Film, sondern auch im echten Leben ist der Filmstar Mahershala Ali mit Diskriminierung konfrontiert. Sein Glaube war Anlass.

    Mahershala Ali zeigt seinen Award.
    Mahershala Ali zeigt im Rahmen der Verleihung der 76. Golden Globe Awards im Beverly Hilton Hotel seine Auszeichnung als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Green Book». - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mahershala Alis Rolle in einem Rassmismusdrama wurde oft gelobt.
    • Auch im echten Leben hat der Schauspieler Erfahrung mit Diskriminierung gemacht.

    Für seine Rolle in dem Rassismusdrama «Green Book - Eine besondere Freundschaft» wurde US-Schauspieler Mahershala Ali (44) gerade für einen Oscar nominiert. Im wirklichen Leben sah sich der Afro-Amerikaner auch schon selbst Diskriminierung ausgesetzt - allerdings nicht wegen seiner Hautfarbe, sondern seiner Religion.

    «Die Regierung hat blockiert, dass wir ein Haus (in Los Angeles) kaufen, weil wir Muslime sind und sie uns erst überprüfen mussten», erzählte Ali der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollten ein Mietshaus kaufen.

    Die Bank musste der nationalen Sicherheit oder so einer Behörde melden, dass Muslime eine bestimmte Immobilie kaufen. Es musste erst genehmigt werden.»

    Ali will selbstbestimmt sein

    Ali reagierte pragmatisch. «Ich kann nicht für andere sprechen. Für mich ist es nur wichtig, wie ich damit umgehe und darauf reagiere», sagte er. «Ich will nämlich nicht, dass irgendjemand über mein Wohlbefinden bestimmt oder mein Verhältnis zur Welt beeinträchtigt.» Er kümmere sich deshalb lieber um Dinge, die er kontrollieren könne.

    Der Schauspieler, der auch in der dritten Staffel der Krimiserie «True Detective» zu sehen ist, warb für Optimismus. «Wir müssen uns jetzt auf die Hoffnung konzentrieren», sagte Ali, der hofft, dass «Green Book» eine positive Wirkung hat. «Dieser Film löst nicht das Problem von Rasse und Klasse.

    Aber er leistet seinen Beitrag und plädiert für Werte wie Offenheit und Freundschaft.» Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt von Rassismus in den USA der 60er Jahre. Das Werk, das bereits mit drei Golden Globes ausgezeichnet wurde, kommt nächsten Donnerstag (31.1.) bei uns in die Kinos.

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