Grippe: Anzahl Kranke nimmt langsam ab

    Keystone-SDA
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    Bern,

    In den vergangenen Wochen ist die Schweiz von einer Grippewelle überrannt worden. Langsam nimmt die Zahl der Erkrankungen ab.

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz hat es viele Menschen in den vergangenen Wochen ins Bett geschlagen.
    • Von Tag zu Tag gehen die Grippefälle nun zurück.
    • Aktuell erwischt es Kleinkinder im Alter zwischen 0 und 4 Jahren am meisten.
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    In mehreren Ländern in Europa zeichnet sich bereits eine frühe Grippewelle ab. In Grossbritannien basiert diese vor allem auf dem neuen Virus. - Keystone
    Am meisten von der Grippe betroffen sind Kinder im Alter zwischen 0 und 4 Jahren.
    Am meisten von der Grippe betroffen sind Kinder im Alter zwischen 0 und 4 Jahren. - pixabay

    Von Woche zu Woche weniger Grippefälle

    Während der Woche 11 wurden von 129 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 24,2 Grippeverdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet, wie den neusten Grippezahlen des Bundesamtes für Gesundheit vom Mittwoch zu entnehmen ist. Hochgerechnet entspricht dies 198 Fällen pro 100'000 Einwohner. Vergangene Woche waren es noch 205 Fälle, in der Woche davor 257.

    In den Altersklassen der 5- bis 14-Jährigen und der über 65 Jährigen ist die Tendenz sinkend. Bei den anderen Altersklassen ist die Anzahl Fälle konstant.

    Die Anzahl der an Grippe erkrankten Personen in der Schweiz nimmt langsam ab. Dennoch liegen noch zahlreiche Menschen wegen der Viren im Bett. Derzeit erwischt es die Kleinkinder von 0 bis 4 Jahren am meisten. Die Tendenz ist bei ihnen steigend.

    Regional betrachtet war die Grippe in der vergangenen Woche in der Westschweiz, im Tessin und in Graubünden nur «verbreitet», in der übrigen Schweiz hingegen «weit verbreitet». In den Kantonen Aargau, den beiden Basel und in Solothurn ist die Tendenz steigend.

    Grippe erreichte in Woche 2 Höhepunkt

    Die Grippe hatte in der Woche 2 bereits einen ersten Höhepunkt erreicht. Damals wurden 361 Grippeverdachtsfälle pro 100'000 Konsultationen gemeldet. Eine zweite Spitze wurde in der Woche 4 mit 354 Fällen pro 100'000 Konsultationen erreicht. Gemäss dem BAG trat eine solche mehrgipflige Epidemie letztmals in der Saison 2003/2004 auf.

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