Leben, um zu arbeiten – diese Devise ist längst nicht mehr zeitgemäss. Bestandsaufnahmen helfen, das Leben auf der Prioritätenliste zu behalten.
Mann zufrieden Notiz Laptop Arbeitsplatz
Läuft bei ihm! Seine Bestandsaufnahme zeigt offenbar Zufriedenbeit im Job. - Christin Klose/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Job sollte zum Leben passen – nicht das Leben sich an den Job anpassen.
  • Das findet Karriereberaterin Ragnild Strauss und gibt Tipps zur Bestandsaufnahme.
  • Wichtige Lebensbereich werden notiert, bewertet und auch Veränderungspotenzial gefunden.

Der Job sollte zum Leben passen und nicht das Leben zum Job. Das findet Karriereberaterin Ragnhild Struss und rät zur regelmässigen Bestandsaufnahme.

Wo liegen die eigenen Prioritäten und Erwartungen an unterschiedliche Lebensbereiche? Und: Werden sie angemessen erfüllt?

Eine Liste mit wichtigen Lebensbereichen anlegen

Dazu werden auf einem Zettel wichtige Lebensbereiche notiert, schreibt sie in einem Beitrag im Berufsnetzwerk Xing.

Neben dem Job zum Beispiel Beziehung, Familie, Freundschaften, Gesundheit oder Hobbys. Und zwar in der Reihenfolge der persönlichen Wichtigkeit.

Notizbuch zwei Hände Croissant Kaffee notieren
Eine Liste hilft, sich die eigenen Prioritäten vor Augen zu führen. - Unsplash

Danach wird bewertet: eine Skala von 0 bis 100 Prozent zeigt, wie erfüllend der Bereich gerade ist.

Diese Übersicht kann die Augen öffnen: Wo sollte ich mehr Zeit und Energie hineinstecken? Wo stehen mir Aspekte meines Jobs vielleicht bei der Zufriedenheit in anderen Bereichen im Weg?

Und auch wenn der Job oberste Priorität habe, sei es wichtig, sich darin nicht unzufrieden und ausgelaugt zu fühlen, sondern Wege zu einer Veränderung zu finden.

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