Betreutes Wohnen: Im Alter zählt das Miteinander
Ein gutes Gespräch, ein herzliches Lachen, gemeinsame Erlebnisse: Gut integriert zu sein, ist im Alter besonders wichtig. Ein Besuch im Seniorenheim.

Das Wichtigste in Kürze
- Soziale Kontakte verbessern die Lebensqualität und das Wohlbefinden im Alter.
- Die Senevita schafft bewusst Raum für Gemeinschaft und neue Kontakte.
- Dazu tragen die öffentlichen Restaurants bei, wo auch externe Gäste willkommen sind.
Es ist schon ein gewohntes Bild: Zwei Senioren sitzen an einem Tisch des Restaurants Harmonie. Sie sind Bewohner der Senevita Dreiklang in Lausen, Kanton Basel-Landschaft. Die beiden leben in verschiedenen Bereichen – Herr K. im betreuten Wohnen, Herr M. in der Pflegeabteilung. Fast jeden Nachmittag treffen sie sich hier zum Kaffee. Sie haben sich immer etwas zu erzählen. Vor knapp einem Jahr, als die Senevita Dreiklang gerade neu eröffnet hatte, gehörten die zwei zu den ersten Bewohnern. Der Pionierstatus verbindet sie, die täglichen Treffen sind eine Art Ritual geworden.
Treffpunkt Mittagessen
Egal, wie alt man ist – es gehört immer etwas Glück dazu, neue Freunde zu finden. In der Senevita Dreiklang wird dies bewusst gefördert. Anika Schulz ist Geschäftsführerin, sie setzt in ihrem Haus auf Durchmischung. «Wir möchten, dass sich alle zugehörig fühlen. In unserem Restaurant gibt es zum Beispiel keine Zweiertische, nur Vierer- und Achtertische.» Beim Mittagessen entstehen so viel einfacher Gespräche, man lernt sich leichter kennen und knüpft Kontakte.

An den Tischen sitzen nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Mitarbeitende von externen Firmen, die das Essen im öffentlichen Senevita-Restaurant schätzen. Einmal im Monat wird das «Harmonie» zudem zum quirligen Elterncafé. Dann bringen kleine Kinder Leben ins Haus und sorgen für Begegnungen zwischen den Generationen. «Das ist uns sehr wichtig», betont Anika Schulz, «unsere Bewohnenden sind weiterhin Teil der Gesellschaft und sollen das auch spüren.»
Der Mensch ist ein soziales Wesen
Die gezielte Durchmischung in der Senevita kommt nicht von ungefähr. Denn viele Seniorinnen und Senioren ziehen nicht nur wegen körperlicher Einschränkungen ins Altersheim – sondern auch, weil sie einsam sind. Im hohen Alter schrumpft das soziale Umfeld oft unfreiwillig. Zum Beispiel durch den Tod von Partnern oder Freunden, nach der Pensionierung oder wenn man nicht mehr mobil ist. Dabei ist ein starkes soziales Netz in dieser Lebensphase besonders wichtig. Sich mit anderen Menschen auszutauschen, schützt nicht nur vor Einsamkeit oder Depressionen. Es ist auch ein wichtiger Baustein für die Gesundheit. Gespräche, Lachen, Zuhören, Erinnern – all das hält geistig aktiv und kann dazu beitragen, kognitive Fähigkeiten bis ins hohe Alter zu erhalten. Gemeinsame Aktivitäten motivieren zudem, sich zu bewegen, Neues zu lernen oder eben: Kontakte zu knüpfen.

Anika Schulz ist es ein persönliches Anliegen, dass sich in ihrer Senevita alle zuhause fühlen. «Bei uns muss niemand allein sein.» Dafür sorgt auch eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Ob Singen, Gärtnern, kreatives Gestalten, Gymnastik oder einfach draussen in der schönen Parkanlage zusammen Zeit verbringen: Was zählt, sind echte Begegnungen und das Gefühl, dazuzugehören. Oder wie bei Herrn K. und Herrn M.: Gemeinsame Rituale, die verbinden.
Durch Aktivierung fördert die Senevita die Selbstständigkeit, Beweglichkeit und Lebensfreude ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Mehr Informationen erhalten Sie am Senevita-Standort in Ihrer Nähe unter: senevita.ch











