Auf den Bauch hören: Das steckt hinter intuitivem Essen

    Laura Martin
    Laura Martin

    Bern,

    Intuitives Essen basiert auf der Idee, auf die Signale des Körpers zu hören. Diese achtsame Einstellung kann eine gesunde Beziehung zur Ernährung unterstützen.

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    Beim Thema Ernährung haben manche es verlernt, auf ihr Bauchgefühl zu hören. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Intuitives Essen bietet eine alternative Herangehensweise an die Ernährung.
    • Sie basiert nicht auf Restriktionen.
    • Vielmehr geht es darum, auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören.

    Essen ist immer und überall verfügbar. Eben dieses ständige Vorhandensein stellt manch einen vor Herausforderungen.

    Wann habe ich eigentlich Hunger? Und wonach ist meinem Körper tatsächlich? Was braucht er?

    1. Verbindung zu den körpereigenen Signalen

    Um eben diese Bedürfnisse dreht es sich beim intuitiven Essen. Es bedeutet, auf die körpereigenen Hunger- und Sättigungssignale zu achten. Habe ich zum Morgenessen wirklich schon Hunger – oder esse ich aus Gewohnheit?

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    Was braucht mein Körper eigentlich gerade - auch das spielt eine Rolle. - Depositphotos

    Anstatt nach starren Diätplänen oder Regeln zu essen, lernt man, auf den eigenen Körper zu hören. Der Fokus liegt darauf, sich bewusst zu entscheiden, wann und was man isst.

    2. Achtsamer Umgang mit Nahrung

    Achtsamkeit spielt eine zentrale Rolle beim intuitiven Essen. Das bedeutet, die Aufmerksamkeit auf den Geschmack, die Textur und das Sättigungsgefühl zu lenken. Durch das bewusste Geniessen kann man eine tiefere Verbindung zu den Lebensmitteln entwickeln. Nebeneffekt: Übermässiges Essen wird so häufig vermieden.

    3. Freiheit von restriktiven Diäten

    Intuitives Essen befreit von restriktiven Diäten und dem Zählen von Kalorien. Es ermutigt dazu, den Fokus von externen Regeln auf die eigenen inneren Bedürfnisse zu verlagern. Das sorgt für eine entspanntere Einstellung gegenüber von Nahrung.

    4. Respekt für den eigenen Körper

    Die Praxis fördert ausserdem einen respektvollen Umgang mit sich selbst. Das Augenmerk liegt nicht darauf, sich auf vermeintliche Ideale zu fixieren. So oft spielt dieser Aspekt beim Thema Ernährung und dem Bezug zum eigenen Körper eine Rolle!

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    Auch das eigene Körpergefühl spielt eine Rolle - Depositphotos

    Vielmehr lernt man, den Körper zu akzeptieren und zu schätzen – unabhängig von äusseren Erwartungen.

    5. Genussvolles Essen ohne Schuldgefühle

    Intuitives Essen ermutigt dazu, Nahrung ohne Schuldgefühle zu geniessen. Es geht darum, den eigenen Körper zu ehren und sich selbst zu erlauben, Lebensmittel nach persönlichen Vorlieben zu wählen. Ohne sich von Schuldgefühlen leiten zu lassen.

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