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    Vier Gewohnheiten, die unser Immunsystem stärken

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    Bern,

    Die Nase läuft, der Hals kratzt: Erkältungsviren haben es im Winter besonders leicht und plagen uns regelmässig. So stärken wir die körpereigene Abwehr.

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    Schon gewusst? Stress reduziert die Immunzellen im Blut – wer regelmässig runterschaltet, tut was für seine Gesundheit. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gerade im Winter sollten wir unser Immunsystem im Kampf gegen Infekte unterstützen.
    • Grundprinzpien sind genug Trinken, die intelligente Wahl von Lebensmitteln und Bewegung.
    • Der Extra-Tipp: Pausen machen – denn Stress reduziert die Immunzellen im Blut.

    In Zeiten, in denen so viele Menschen zur Halspastille oder zum Taschentuch greifen, wünscht sich wohl jeder, die nächste Erkältung zu umschiffen.

    Grippale Infekte lassen sich natürlich nicht immer verhindern. Aber wir können unser Immunsystem unterstützen, sodass es seinen Job möglichst gut erledigen kann. Vier Tipps von Prof. Ingo Froböse.

    Genug trinken: ein grosses Glas Wasser nach dem Aufstehen

    Trinkt man zu wenig, schwächt das laut dem Sportwissenschaftler die natürliche Barriere der Schleimhäute in Rachen, Hals und Nase. Und auch das Lungengewebe wird geschwächt – Erreger haben es somit leichter.

    Pro Kilogramm Körpergewicht sollte man rund 30 Milliliter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, am besten Wasser und ungesüsste Tees. Wer 70 Kilogramm wiegt, trinkt also am besten mindestens 2,1 Liter am Tag.

    Am besten beginnt man laut Froböse damit schon direkt nach dem Aufstehen, indem man dann ein grosses Glas Wasser zur Gewohnheit macht.

    Lebensmittel mit Eisen, Zink und Selen essen

    Sesamsamen, Kürbiskerne, Hafer und Linsen haben eine Gemeinsamkeit: Sie liefern dem Körper ordentlich Eisen und Zink. Diese Mikronährstoffe sorgen dafür, dass unsere T-Zellen – also die Zellen, die Viren in unserem Körper aufspüren – gut arbeiten können.

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    Klein, aber oho: Samen und Kerne haben es in sich, Minerale und andere Spurenelemente auf engstem Raum. - Unsplash

    Auch das Spurenelement Selen hilft unserer körpereigenen Abwehr und ist zum Beispiel in Eigelb, Vollkornweizen, Erdnüssen oder Makrele zu finden.

    Nahrungsergänzungsmittel braucht es laut Froböse übrigens nicht. Besser: Vielfalt auf dem Teller.

    Kleine Pausen nehmen:

    Stress schadet unserem Körper – und auch dem Immunsystem. Denn er lässt die Zahl der Immunzellen im Blut senken, und auch die T-Zellen teilen sich langsamer. Noch ein Grund mehr, regelmässige Pausen in den Alltag einzubauen.

    Schon wenige Momente – drei tiefe Atemzüge, der Genuss einer Tasse Kaffee etwa – helfen, das Stresslevel zu senken.

    Bewegung an der frischen Luft:

    Auch wenn die kalte Jahreszeit eher wenig einladend ist: Bewegung an der frischen Luft lohnt sich – nicht nur, um das Immunsystem zu stärken, sondern auch um die Stimmung zu heben.

    Froböse rät allerdings davon ab, die Bewegung mit Leistungsdruck und Überanstrengung aufzuladen. Besser man nimmt sich vor, worauf man am meisten Lust hat – ob es die Laufrunde oder der entspannte Spaziergang ist.

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