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    So werden die Nächte für pflegende Angehörige ruhiger

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    Wer einen geliebten Menschen pflegt, hat keinen Feierabend. Pflegende Angehörige schlafen oft schlecht – was hilft?

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    Zuwendung im Alter ist besonders wichtig. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wer zu Hause eine Person pflegt, hat oft mit eigenen Schlafproblemen zu kämpfen.
    • Schlafprobleme der zu pflegenden Person sind dabei nur eine von mehreren Ursachen.
    • Ein gesunder Alltag, Bewegung und Einschlafrituale können der erste Schritt zur Ruhe sein.

    Nachts aufstehen, weil die Mutter oder der Ehemann Hilfe braucht: Wer eine Person zu Hause pflegt, erlebt das regelmässig.

    Laut dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) kommen viele pflegende Angehörige nachts schlecht zur Ruhe. An welchen Schrauben lässt sich drehen, um die Schlafsituation zu verbessern?

    Ein erster Schritt kann sein, auf das eigene Schlafverhalten zu achten. Ein gesunder Alltag mit Bewegung und wohltuenden Ritualen am Abend macht es für pflegende Angehörige einfacher, in die Nachtruhe zu finden.

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    Einen Menschen zu pflegen, ist eine kräftezehrende Aufgabe. Daher ist es wichtig, dass pflegende Angehörige auf ihren Schlaf achten. - Christin Klose/dpa-tmn

    Feste Schlafenszeiten, ruhige Musik, ein paar Seiten lesen: All das könne dabei helfen, besser einzuschlafen, so das ZQP.

    Eine Analyse der Situation hilft

    Oft fühlen sich Angehörige aber morgens wie gerädert, weil sie nachts für die Pflege aufstehen müssen.

    Dann hilft es, die Situation zu analysieren, so Daniela Sulmann vom ZQP: «Vielleicht schläft die pflegebedürftige Person tagsüber zu viel, hat zu wenig Bewegung und geistige Anregung oder es muss die ärztliche Schmerzbehandlung angepasst werden.»

    Auch der nächtliche Harndrang kann ein Thema sein. Dann könne es, rät Sulmann, sinnvoll sein, die Trinkmenge über den Vor- und Nachmittag zu verteilen, sodass die pflegebedürftige Person am Abend weniger trinkt.

    Trittmatten gegen die Habachtstellung

    Manchmal können auch technische Hilfsmittel hilfreich sein. So gibt es etwa Trittmatten, die einen Alarm von sich geben, wenn die zu pflegende Person nachts ihr Bett verlässt.

    Helfer wie diese können dafür sorgen, dass Pflegende nicht ständig in einer Habachtstellung sind und so besser zur Ruhe kommen.

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