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    Nur so schützt die HPV-Impfung Ihr Kind vor Krebs

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    Die Impfung gegen Humane Papillomviren schützt vor bestimmten Krebsformen. Für einen vollständigen HPV-Impfschutz braucht man vor allem: den zweiten Pieks.

    Pieks Impfung Eltern Kinder
    Zweimal ein kleiner Pieks schützt vor bestimmten Krebsformen. Den zweiten Termin sollten Eltern von 9-14-jährigen Kindern nicht vergessen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die HPV-Impfung schützt Kinder vorbeugend gegen krebsauslösende Humane Papillomviren.
    • Zwischen neun und 14 Jahre alt sollten Kinder bei der Impfung sein.
    • Wichtig: auch an den zweiten HPV-Termin denken!

    Zwischen neun und vierzehn Jahre alt sollten sowohl Jungen als auch Mädchen zweifach gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft werden.

    Die Impfungen sollten im Abstand von fünf bis zwölf Monaten erfolgen. Doch nur etwa jedes vierte Kind schliesst diesen Impfzyklus zeitgerecht ab.

    U11 für erste Impfung nutzen

    Werden in den ersten Lebensjahren empfohlene Impfungen noch besser wahrgenommen, lässt das mit zunehmendem Alter nach. Grund ist auch, dass in der Zeit nicht mehr so eng getaktete Vorsorgeuntersuchungen anstehen.

    Kinderärzte raten, die Vorsorgeuntersuchung U11 im Alter von neun bis zehn Jahren für die erste Impfung zu nutzen.

    Kinder HPV Impfung Alter
    Im Alter von neun bis zehn Jahren sollten Kinder eine erste HPV-Impfung erhalten. - Unsplash

    Um aber auch an den zweiten HPV-Termin zu denken, kann die App «Mein Kinder- und Jugendarzt» helfen. Hierüber wird unter anderem an Impftermine erinnert.

    Früher Impfschutz wirkt besser

    Bestimmte Humane Papillomviren verursachen Gebärmutterhalskrebs, aber auch andere Formen von Krebs wie Mund- oder Rachenkrebs sowie Peniskarzinom oder Krebs am Darmausgang, in der Scheide und im Schambereich.

    Kinder sollten möglichst geschützt werden, bevor sie dem Virus ausgesetzt sind. Also noch vor den ersten sexuellen Kontakten, denn dabei werden HP-Viren hauptsächlich übertragen.

    Selbst wenn eine spätere Impfung noch möglich ist, haben Studien gezeigt: Die Impfung wirkt in jüngerem Alter besser.

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