Multiple Sklerose: Personen lassen sich seltener impfen

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Eine Studie zeigt, dass sich Personen mit Multiple Sklerose seltener impfen lassen. Deshalb können Impfungen als MS-Risikofaktor ausgeschlossen werden.

Multiple Sklerose
Am 30. Mai ist Welt Multiple Sklerose Tag. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Impfungen gehören im Zusammenhang mit Multiple Sklerose nicht als Risikofaktor.
  • Die Ursache bleibt aber weiter offen.

Multiple Sklerose (MS) ist eine Erkrankung, bei der das zentrale Nervensystem schubweise vom Immunsystem angegriffen wird. Die Symptome reichen von Müdigkeit über Blasenschwäche bis zu Lähmungserscheinungen.

Ein Forscherteam wertete nun die Impfdaten von über 12'000 Patienten mit MS aus. Die Forscher konnten zeigen, dass sich MS-Erkrankte vor ihrer Diagnose seltener impfen liessen als die nichterkrankte Vergleichsgruppe.

Ein Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von MS scheint somit unwahrscheinlich.

Ursache für Multiple Sklerose bleibt unklar

«Die Ursache kennen wir noch nicht. Vielleicht nehmen Menschen vor der Diagnose die Krankheit wahr und verzichten auf zusätzliche Belastung des Immunsystems.» Dies sagte Alexander Hapfelmeier Erstautor der Studie.

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