Welcher Antrieb zu dir passt: FWD, RWD, AWD

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Jedes System hat spezifische Vorzüge für unterschiedliche Anforderungen, von der Stadtfahrt über Offroad-Einsätze bis hin zu sportlichen Leistungen.

Subaru Soltera
Subaru Solterra: ein vollelektrischer SUV mit intelligentem Allradantrieb. - Subaru

Beim Kauf eines neuen Autos stehen wir vor vielen Entscheidungen. Eine der wichtigsten betrifft den Antrieb: Frontantrieb, Heckantrieb oder Allradantrieb?

Jeder Antriebstyp bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich, die sich auf Fahrstabilität, Sportlichkeit und Traktion auswirken.

Allradantrieb (AWD)

Mit einem Allradantrieb wird die Antriebskraft auf alle vier Räder verteilt, was eine maximale Traktion und verbesserte Fahrstabilität gewährleistet. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen permanentem und zuschaltbarem Allradantrieb.

Permanente Systeme treiben dauerhaft alle vier Räder an. Wohingegen zuschaltbare Systeme die zweite Achse nur dann aktivieren, wenn es die Fahrsituation erfordert, zum Beispiel auf rutschigem Untergrund oder im Gelände.

Mercedes G500 4×4²
Mercedes G500 4×4²: Dank seiner fortschrittlichen Allradsysteme und der hohen Bodenfreiheit meistert der Mercedes-Benz 4x4 selbst anspruchsvollstes Terrain souverän. - Jakub

Ein gutes Beispiel für ein modernes System ist der 4MOTION-Antrieb von Volkswagen. Normalerweise wird die Leistung hauptsächlich auf die Vorderräder geleitet, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Sobald die Sensoren jedoch eine geringe Traktion feststellen, wird die Hinterachse blitzschnell aktiviert.

Eine weitere Anwendung findet der Allradantrieb in Hybridfahrzeugen, bei denen ein Verbrennungsmotor die Vorderachse antreibt, während ein Elektromotor für die Hinterachse zuständig ist.

Frontantrieb (FWD)

Charakteristisch für den Frontantrieb ist die Anordnung von Motor und Antriebskomponenten im vorderen Bereich des Fahrzeugs, von wo die Leistung direkt an die Vorderräder gelangt.

Diese kompakte Bauweise, die Motor, Getriebe und Differenzial in einer Einheit vereint, ermöglicht eine effiziente Raumnutzung und spart Kosten.

Bis 2023 wurde der Golf alleine in der Schweiz 673’177 mal verkauft.
Der VW Golf: Ein klassisches Beispiel für den Vorderradantrieb. - Volkswagen

Die Vorderräder erfüllen hier eine Doppelfunktion: Sie lenken das Fahrzeug und treiben es gleichzeitig an. Die Entwicklung des Frontantriebs stellte die Ingenieure vor eine besondere Herausforderung, da die Kraftübertragung auf die lenkbaren Räder damals neue technologische Lösungen erforderte.

Heckantrieb (RWD)

Anders als beim Frontantrieb, wo die Vorderräder für den Vortrieb sorgen, überträgt der Heckantrieb die Motorleistung auf die Hinterräder. Wichtig: Der Begriff Heckantrieb ist dabei nicht gleichbedeutend mit einem Heckmotor.

porsche_911
Der Porsche 911 Turbo (Typ 964), 1990 als Topmodell eingeführt, leistete 320 PS aus 3,3 Litern Hubraum. - Porsche

Obwohl es Fahrzeuge wie den legendären Porsche 911 mit Heckmotor gibt, ist bei den meisten Pkw mit Heckantrieb der Motor vorne eingebaut. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse erfolgt dann über eine Kardanwelle.

Diese Anordnung mit Frontmotor und Kardanwelle bietet eine bessere Gewichtsbalance. Das Ergebnis ist ein dynamischeres und sportlicheres Fahrgefühl, insbesondere bei Hochleistungsfahrzeugen.

Kommentare

User #4911 (nicht angemeldet)

S c h r o t t : Wird der Antriebsakku eines E-Autos bei einem Unfall beschädigt, kann es zu Kurzschlüssen, Bränden oder gar Explosionen kommen. Unter entsprechend hohen Sicherheitsvorkehrungen muss der Transport beschädigter Lithium-Ionen-Batterien vonstatten gehen: Gemäß dem ADR muss er von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) genehmigt werden, die für jeden einzelnen Transport individuelle Festlegungen trifft. Um zu verhindern, dass Feuer ausbricht oder giftige Gase austreten, müssen etwa spezielle, nicht brennbare und temperaturstabilisierende Dämmstoffe zur Verpackung genutzt werden Marke“ muss man sich seiner Meinung nach verabschieden. Kein Normalverdiener kann und will sich jedoch ein normales Auto für 20.000 Euro und mehr leisten, das zudem ständig aufgeladen werden muss. Zudem gibt es bisher und auf unabsehbare Zeit ohnehin nicht annähernd die erforderliche Versorgung mit Ladestationen für einen flächendeckenden Gebrauch von E-Autos; der Einbau von Wallboxes wird schon jetzt limitiert, und wie bei der projektierten Zahl an E-Fahrzeugen die notwendige Stromversorgung gewährleistet werden soll, selbst wenn man von einer unbegrenzten Exportbereitschaft der Nachbarländer an Atom- und Kohlestrom ausgeht, steht noch in den Sternen..

User #2628 (nicht angemeldet)

Mein Saurer M8 hat vier gelenkte und angetriebene Achsen

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