V8-Gewalt im Sand: Genesis X Skorpio Concept

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Ein 1’115 PS starkes V8-Wüstentier erschüttert die etablierte Luxuswelt. Die radikale Symbiose aus Dakar-Härte und High-End-Luxus fasziniert.

Genesis X Scorpio Concept
V8-Urgewalt: Vom E-Trend unbeeindruckt brüllt im Heck ein klassischer V8-Verbrenner mit beeindruckenden 1'115 PS. - Genesis

Das X Skorpio Concept vereint filigrane Ästhetik mit der unbändigen Härte eines reinrassigen Dakar-Renners. Unter der scharfkantigen Hülle verbirgt sich modernste Rennsporttechnik, die für extremste klimatische Bedingungen entwickelt wurde.

Cockpit Genesis X Scorpio
Das digitale Kombiinstrument ist für maximale Übersicht direkt in die Mitte des Lenkrads integriert. - Genesis

Es handelt sich hierbei nicht um ein gewöhnliches SUV, sondern um eine radikale Antwort auf die Sehnsucht nach Abenteuer. Die Ingenieure bei Genesis haben ein Fahrzeug geschaffen, welches die Grenzen zwischen High-End-Luxus und Offroad-Wahnsinn verwischt.

Rohe Gewalt statt elektrischer Stille

Das Herzstück dieses Wüstenmonsters ist ein gewaltiger V8-Motor mit einer sagenhaften Leistungsentfaltung. 1'115 PS katapultieren den futuristischen Geländewagen mühelos über die höchsten Dünen der Welt.

Genesis X Scorpio
Kein reines Museumsstück: Unmittelbar nach der Präsentation wurden bereits erste limitierte Bestellungen für kaufkräftige Offroad-Enthusiasten bestätigt. - Genesis

Ein maximales Drehmoment von 1'152 Newtonmetern sorgt für einen Vortrieb, der die Gesetze der Physik spürbar herausfordert.

Stabilität für extreme Belastungen

Ein massiver Gitterrohrrahmen bildet das unverwüstliche Rückgrat für diese extreme Performance. Dank dieser spezialisierten Konstruktion bleibt das Fahrzeug selbst bei härtesten Einschlägen im Gelände stabil.

Genesis X Scorpio Concept
Racing-Gene: Ein Gitterrohrrahmen und ein integrierter Überrollkäfig machen das Fahrzeug theoretisch sofort bereit für die Rallye Dakar. - Genesis

Die Optik des X Skorpio orientiert sich am Exoskelett eines schwarzen Wüstenskorpions. Massive 40-Zoll-Offroad-Reifen auf 18-Zoll-Beadlock-Felgen dominieren die imposante Silhouette des Prototyps.

Funktionales Design für die Rub-al-Khali

Die charakteristische «Two-Line»-Lichtsignatur zieht sich wie ein leuchtendes Band markant um die gesamte Karosserie. Kurze Überhänge und eine enorme Bodenfreiheit ermöglichen extreme Böschungswinkel in jedem Terrain.

Genesis X Scorpio
Dünen-Dominanz: Mit gigantischen 40-Zoll-Offroad-Reifen pflügt das Concept mühelos durch tiefsten Sand. - Genesis

Unter dem Chassis schützen robuste Platten aus Karbon und Kevlar die empfindlichen mechanischen Bauteile vor Steinschlag. Jedes Detail wurde funktional auf die mörderischen Bedingungen der Rub-al-Khali-Wüste abgestimmt.

Eine Oase der Ruhe im Cockpit

Trotz der martialischen Aussenhülle erwartet die Passagiere im Interieur eine luxuriöse Oase der Ruhe. Feinstes Leder und edles Alcantara kleiden den Raum zwischen den massiven Überrollbügeln hochwertig aus.

Besonders innovativ wirkt das digitale Kombiinstrument, welches direkt in das ergonomische Rennlenkrad integriert wurde. Ein verschiebbarer Infotainment-Bildschirm lässt sich flexibel zwischen Fahrer und Beifahrer positionieren.

The X Skorpio Concept | Off-roader Vision | Genesis

Massgefertigte Schalensitze mit Vier-Punkt-Gurten garantieren auch bei hohen Geschwindigkeiten in den Dünen optimalen Halt. Eine spezialisierte Hochleistungs-Klimaanlage sorgt selbst bei glühender Aussenhitze für angenehme Frische im Fahrgastraum.

Ein Blick in die Pläne von Genesis

Genesis nutzt den X Skorpio primär als Technologieträger und spektakulären Botschafter der neuen Performance-Submarke. Die Weltpremiere in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstreicht die strategische Bedeutung des dortigen Marktes.

Obwohl eine direkte Serienfertigung bisher nicht bestätigt wurde, weist die Studie den Weg für künftige Designrichtungen. Die Marke beweist eindrucksvoll, dass sie sich neben eleganten Limousinen auch in Extremsegmenten behaupten kann.

Erste solvente Kunden aus der Golfregion haben laut Hersteller bereits grosses Interesse an exklusiven Einzelanfertigungen signalisiert. Damit festigt Genesis seinen Ruf als mutiger Innovator in der globalen Premiumklasse.

Kommentare

User #689 (nicht angemeldet)

Die Verbrenner fahren noch sehr lange, keine Frage! Weiterdenkende Autofahrer haben längst schon erkannt dass der kurzlebige & teure Elektroschrott nicht wirklich was bringt, und fahren deshalb weiterhin einen günstigen, qualitativ hochwertigen und langlebigen Verbrenner, egal ob Vollhybrider, oder nur mit Verbrenner, Hauptsache kein umständ- liches und kompliziertes Steckdosenautöli. Nur wer Schrottautölis kauft muss ständig an die Steckdose damit um den teuren Strom wieder nachzuladen, besonders teuer wird es auf der Autobahn. Da wäre ja jeder blöd der so viel Geld ausgibt für so ein kurzlebiges Batterieautöli welches nicht mal imstande ist die Batterie während der Fahrt selbstständig nachzuladen, Teure Technik aus dem Mittelalter mit hohem Wertverlust!

User #6168 (nicht angemeldet)

Ich bin gewaltig erschüttert, dass es bei uns keine Wüste gibt.

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