Wie lange ein Akku beim E-Auto topfit bleibt, hängt neben dem Alter davon ab, wie oft er geladen und entladen wird.
Immer volle Ladung? Das muss für Akkus von E-Autos nicht immer gut sein.
Immer volle Ladung? Das muss für Akkus von E-Autos nicht immer gut sein. - Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dem richtigen Ladezeitpunkt kann die Lebensdauer von E-Akkus verlängert werden.
  • Relevant für den Verschleiss sind das Alter des Akkus und die Anzahl Ladevorgänge.

Elektroautos lädt man besser nicht nach jeder Fahrt gleich wieder auf, fährt sie aber auch nicht immer leer.

Ladezustände nahe 100 und nahe null Prozent seien für das Material im Inneren des Akkus besonders belastend, berichtet die «Auto Motor und Sport» (11/2022).

Wenn also keine längeren Fahrten anstehen, kann der Ladezustand zwischen 30 und 70 Prozent bleiben. Da fühle sich der Akku am wohlsten, so die Zeitschrift.

Verschleissfaktoren: Alter und Anzahl Ladungen

Wer eine längere Tour plant, lädt das Auto besser immer erst unmittelbar vor der Reise zu 100 Prozent. Häufig lasse sich der Zeitpunkt der Abfahrt im Bordcomputer eingeben, um den Ladevorgang passend zu steuern.

Relevant für den Verschleiss sind vor allem zwei Punkte: das Alter des Akkus und die Anzahl der Lade- und Entladevorgänge. Allerdings altert er auch, wenn der Wagen nur steht.

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Temperaturen spielen ebenso eine Rolle. Hitze etwa fördert den Verschleiss enorm. Abgeraten wird davon, das E-Auto voll zu laden und es danach in der prallen Sonne zu parken. Optimal für den Akku sind demnach Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad.

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