Hyundai

Harter Brocken: Hyundai stellt den Boulder vor

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Der stahlharte Offroad-Gigant greift Bronco, Wrangler & Co. an. Mit massiver Bauweise und «Art of Steel»-Design zielt die Studie auf extremes Gelände.

Hyundai Boulder
Hommage an die Natur: Benannt nach der Stadt in Colorado, spiegelt der Boulder Hyundais Fokus auf Lifestyle und Outdoor-Abenteuer wider. - Hyundai

Hyundai präsentiert das Boulder Concept auf der New York International Auto Show im April 2026. Das Fahrzeug basiert auf einem massiven Leiterrahmen aus eigens produziertem Stahl und markiert damit einen technischen Wendepunkt für den koreanischen Hersteller.

Gleichzeitig feiert die Studie das 40-jährige Bestehen der Marke auf dem US-amerikanischen Markt. Mit einer Länge von knapp fünf Metern und 37-Zoll-Reifen zielt der Geländewagen direkt auf Konkurrenten wie den Ford Bronco oder den Jeep Wrangler.

Hyundai Boulder
Platzwunder: Durch den flachen Boden der Elektro-Plattform bietet der Boulder mehr Beinfreiheit als viele herkömmliche SUVs der Oberklasse. - Hyundai

Die neue Designsprache «Art of Steel» nutzt dabei hochfesten Stahl aus konzerneigener Produktion, um maximale Robustheit zu garantieren. Dank der massiven Bauweise ist der Boulder speziell für extremes Gelände konzipiert.

Radikales Design und funktionale Technik

Ein besonderes Merkmal sind die gegenläufig öffnenden Türen, die einen barrierefreien Zugang zur robusten Kabine ermöglichen. Im Innenraum ersetzen vier quadratische Bildschirme die klassischen Instrumente und sorgen für eine moderne Informationsdarstellung.

Die doppelt angeschlagene Heckklappe lässt sich von beiden Seiten öffnen und trägt ein vollwertiges Ersatzrad. Integrierte, ausklappbare Arbeitstische machen das Fahrzeug zudem für den produktiven Einsatz in abgelegenen Gebieten tauglich.

Hyundai Boulder
Nachhaltiges Interieur: Im Innenraum kommen recycelte PET-Flaschen und Bio-Lacke zum Einsatz – Öko-Bewusstsein trifft auf modernes Design. - Hyundai

Obwohl die martialische Optik sicher auch hierzulande Begehrlichkeiten weckt, bleibt der Boulder vorerst eine reine Designstudie für die kommenden Jahre. Hyundai plant den weltweiten Serienstart der darauf basierenden Modelle erst für das Jahr 2030.

Ausblick auf die zukünftige Modellpalette

Den Anfang soll wohl ein kraftvoller Mid-Size-Pickup machen, dem später die geschlossene SUV-Variante folgt. Ob und wann der Boulder offiziell in die Schweiz kommt, hängt von der strategischen Auswertung der europäischen Nachfrage ab.

Schweizer Offroad-Enthusiasten müssen sich daher noch gedulden, bis eine Serienversion auf hiesigen Strassen rollen könnte. Die Neuausrichtung zeigt jedoch, dass Hyundai das Segment der echten Geländegänger künftig nicht mehr kampflos den US-Ikonen überlässt.

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Kommentare

User #689 (nicht angemeldet)

Finger weg vom teuren Elektroschrott!! Umwelttechnisch gesehn sind batterie- betriebene Stromer weitaus schädlicher als ein neuzeitlicher, sparsamer Verbrenner. Die Lebensdauer eines E-Autos wird auf 7 Jahre geschätzt, dann landet der Elektroschrott auf dem Schrotthaufen. Aber ein Auto mit Verbrennermotor hält locker 3 mal so lang, ich kenne solche die fahren schon über 50 Jahre immer mit ihrem gleichen Verbrenner- auto, und sowas nennt man nachhaltig. ✅

User #689 (nicht angemeldet)

Umwelttechnisch gesehn sind batterie- betriebene Stromer weitaus schädlicher als ein neuzeitlicher, sparsamer Verbrenner. Die Lebensdauer eines E-Autos wird auf 7 Jahre geschätzt, dann landet der Elektroschrott auf dem Schrotthaufen. Aber ein Auto mit Verbrennermotor hält locker 3 mal so lang, ich kenne solche die fahren schon über 50 Jahre immer mit ihrem gleichen Verbrenner- auto, und sowas nennt man nachhaltig. ✅

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