Exklusiv: G-Klasse Cabrio soll 2027 kommen
Pure Unvernunft und Luxus pur: Mercedes bringt das legendäre G-Klasse Cabrio für 2027 zurück. Alles über das neue, streng limitierte Statussymbol!

Wer braucht in der heutigen Zeit eigentlich noch eine tonnenschwere Schrankwand ohne schützendes Dach? Die anspruchsvolle Schweizer Kundschaft jedenfalls schätzt kernige Geländewagen, und Mercedes liefert nun ein neues Statussymbol.
Mit dem neuen G-Klasse Cabriolet für das Jahr 2027 beweisen die Stuttgarter extremen Mut zur Nische. Ein komplexer, elektrischer Faltmechanismus ersetzt das gewohnte Blechkleid des legendären Offroad-Klassikers.

Diese Konstruktion trotzt zwar jedem herbstlichen Alpengewitter, stellt die Entwickler jedoch vor enorme aerodynamische Probleme. Die offizielle Bestätigung von Mercedes-Chef Ola Källenius lässt die Herzen von wohlhabenden Sammlern bereits höherschlagen.
Der unvernünftige Benchmark im harten Vergleich
Auf dem Schweizer Markt für Luxus-Geländewagen steht das kommende G-Klasse Cabriolet praktisch konkurrenzlos da. Einzig der rustikale Jeep Wrangler bietet ein ähnlich offenes Allrad-Gefühl, hinkt jedoch in puncto Prestige meilenweit hinterher.
Der edle Stuttgarter glänzt dagegen mit handverlesenen Lederbezügen und einem hochmodernen Infotainment-System der neuesten Generation. Im harten Gelände bezwingt die G-Klasse dank ihrer drei mechanischen Differenzialsperren absolut mühelos jede steile Passstrasse.

Das enorme Leergewicht des massiven Leiterrahmens sorgt im Vergleich zum agileren Wrangler aber für einen horrenden Treibstoffverbrauch. Zudem dürfte die aufwendige Verdeckkonstruktion das nutzbare Ladevolumen des ohnehin kompakten Kofferraums einschränken.
Technische Hürden und der Schweizer Markt
Das neue Cabriolet basiert technisch auf der aktuellen Modellpflege und verspricht erstklassigen Komfort unter freiem Himmel. Allerdings müssen Schweizer Käufer mit saftigen CO2-Sanktionen rechnen, da die schweren Benzinmotoren immense Emissionen verursachen.
Einen reinen Elektroantrieb schliessen die Entwickler für diese offene Karosserievariante aufgrund des massiven Zusatzgewichts vorerst aus. Kritiker bemängelten zudem bereits beim Vorgänger die mangelnde Rundumsicht bei geschlossenem Stoffdach, die das Manövrieren in engen Innenstädten erschwert.
Dafür bietet der Allradler eine unschlagbare Wertstabilität, die auf dem hiesigen Markt ihresgleichen sucht. Gebrauchte Vorgängermodelle wie die begehrte Final Edition von 2013 erzielen heute astronomische Liebhaberpreise.
Ein exklusiver Traum mit langem Atem
Mercedes-Chef Ola Källenius bremste unlängst die Euphorie und kündigte den offiziellen Marktstart erst für das zweite Halbjahr 2027 an. Bis die ersten exklusiven Modelle auf den Schweizer Strassen rollen, vergeht also noch reichlich Zeit.
Der Grund für die Verzögerung liegt vor allem in den strengen Richtlinien der kommenden Euro-7-Abgasnorm. Die Ingenieure in Graz müssen die Antriebspalette kurzfristig an die verschärften gesetzlichen Vorgaben anpassen.
Wer sich eines der streng limitierten Sammlerstücke sichern möchte, sollte dringend den Kontakt zum lokalen Händler suchen. Die Nachfrage im Alpenland wird das sparsam dosierte Angebot absehbarer Weise um ein Vielfaches übersteigen.







