Einfach gut: 5 durchdachte 7-Sitzer für Familien

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Schweizer Grossfamilien haben es beim Autokauf nicht immer leicht. Diese 5 aktuellen Siebensitzer sind hochinteressante Kandidaten für den Alltag mit Kindern.

Mazda CX80
Mazda CX-80: Die japanische Design-Philosophie «Ma» nutzt ganz bewusst freie Flächen, um eine puristische und beruhigende Wohlfühlatmosphäre im Cockpit zu kreieren. - Mazda

Viele Käufer achten beim Händler fälschlicherweise primär auf das Markenlogo statt auf das maximal verfügbare Ladevolumen. Kostspielige Prestige-SUVs sind jedoch gerade für Familien mit hohem Platzbedarf wirtschaftlich einfach unvernünftig.

Schliesslich gibt es einige Modelle, die zu einem Bruchteil des sonst üblichen Preises mehr als genug Platz und Komfort bieten. Effiziente Mild-Hybrid-Antriebe und optimierte Verbrennungsmotoren senken zudem die laufenden Betriebskosten und schonen so die Familienkasse.

Platz 1: Dacia Jogger – Der unschlagbare Sparmeister

Der robuste Dacia Jogger besetzt unangefochten den ersten Platz unseres aktuellen Preis-Leistungs-Rankings für die ganze Familie. Kein anderer Neuwagen transportiert sieben Personen so budgetschonend und zuverlässig über Schweizer Alpenpässe.

Dacia Jogger
Mit bis zu 1'819 Litern Ladevolumen bei umgeklappten Sitzen schluckt der Jogger problemlos Kinderwagen, Fahrräder oder den gesamten Urlaubsproviant. - Dacia

Die bewährte Triebwerk-Plattform von Renault sorgt für einen erstaunlich niedrigen Treibstoffverbrauch im täglichen Pendelverkehr. Kritiker bemängeln allerdings die magere Basisausstattung und den einfachen Innenraum mit einem hohen Anteil an Hartplastik.

Dacia Jogger
Etwas mehr als Notsitze in der 3. Sitzreihe des Dacia Jogger. - Dacia (Screenshot)

Auch die Sicherheitsausstattung hinkt im direkten Vergleich zu teureren Konkurrenten auf dem Markt etwas hinterher. Trotzdem bietet kaum ein Mitbewerber mehr vollwertige Sitzplätze für so wenige Schweizer Franken.

Platz 2: Citroën C3 Aircross – Der kompakte City-König

Dicht auf den Fersen folgt dem praktischen Rumänen der neue Citroën C3 Aircross auf dem verdienten zweiten Platz. Dieses ultkompakte SUV punktet mit einem flexiblen Raumkonzept für den dichten Stadtverkehr in Zürich oder Genf.

Der C3 Aircross: Bis zu 7 Sitze bei kompakten Aussenmassen.
Der C3 Aircross: Bis zu 7 Sitze bei kompakten Aussenmassen. - Citroen

Das innovative Design maximiert den Innenraum bei minimalen Aussenabmessungen für eine deutlich leichtere Parkplatzsuche. Die hinterste Sitzreihe eignet sich wegen der knappen Beinfreiheit jedoch vorwiegend für kleinere Kinder auf Kurzstrecken.

Zudem fällt das Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung naturgemäss sehr gering aus. Für urbane Familien bleibt der Franzose dennoch ein durchdachter und preislich hochattraktiver Kompromiss.

Platz 3: Peugeot 5008 – Der stilvolle Design-Riese

Den dritten Platz sichert sich der stilvolle Peugeot 5008 mit seinem gewagten und sehr futuristischen Cockpit-Design. Das französische Modell überzeugt moderne Familien durch ein grosszügiges maximales Ladevolumen von stolzen 2’150 Litern bei umgeklappten Sitzen.

Peugeot 5008
Der Peugeot 5008 besticht durch sein modernes und geräumiges Design, das sowohl Familien als auch stilbewusste Fahrer anspricht. - Peugeot

Die hochmodernen Mild-Hybrid-Motoren bieten zudem eine hervorragende Balance zwischen spürbarer Dynamik und zeitgemässer Effizienz. Die verschachtelte Bedienung des digitalen Infotainmentsystems kann während der Fahrt allerdings ablenken.

Peugeot 5008
Das i-Cockpit des Peugeot 5008 bietet ein fahrerorientiertes Design mit einem kompakten Lenkrad, einem hochauflösenden digitalen Kombiinstrument und einem intuitiv bedienbaren Touchscreen, das ein modernes und angenehmes Fahrerlebnis schafft. - Peugeot

Zudem klagen erwachsene Passagiere in der dritten Reihe auf längeren Strecken über die knappe Kopffreiheit. Wer Wert auf französisches Design und hohe Ladekapazität legt, findet hier aber ein starkes Gesamtpaket.

Platz 4: Skoda Kodiaq – Der solide Schweizer Liebling

Der komplett erneuerte Skoda Kodiaq landet als Schweizer Publikumsliebling auf dem soliden vierten Rang unserer Bestenliste. Er setzt klare Massstäbe bei der robusten Verarbeitung und bietet gewohnt clevere Alltagsdetails für Schweizer Autofahrer.

Skoda Kodiaq
Raumwunder für Grossfamilien: Als optionaler 7-Sitzer ist der Kodiaq in der Schweiz besonders als flexibles und bezahlbares Familienauto extrem gefragt. - Skoda

Das Fahrverhalten auf Autobahnen und Bergstrassen ist dank des optionalen Allradantriebs absolut souverän und komfortabel. Das tschechische SUV verliert jedoch wertvolle Punkte durch seinen mittlerweile recht hohen Anschaffungspreis in der Basisversion.

Zudem verlangt der Hersteller für viele nützliche Assistenzsysteme saftige Aufpreise in teuren Zusatzpaketen. Dennoch bleibt er qualitativ eine der ausgewogensten Alternativen im Segment der grossen Familienautos.

Platz 5: Mazda CX-80 – Der luxuriöse Langstrecken-Gleiter

Den fünften Platz belegt der imposante neue Mazda CX-80 als edles Flaggschiff der japanischen Marke auf dem Markt. Er glänzt serienmässig mit einer luxuriösen Ausstattung und einer beachtlichen maximalen Anhängelast von bis zu 2’500 Kilogramm.

Mazda CX 80
Mazda CX-80: Mit einer stattlichen Länge von fast fünf Metern (4'995 mm) löste das Crossover-Modell den kleineren CX-60 offiziell als das SUV-Flaggschiff der Marke in Europa ab. - Mazda

Die japanische Alternative fordert die etablierte deutsche Premium-Konkurrenz vor allem mit einem sehr konkurrenzfähigen Basispreis heraus. Seine wuchtigen Abmessungen erschweren allerdings die tägliche Parkplatzsuche in engen Schweizer Parkhäusern und Innenstädten.

Der Einstieg in die hinterste Reihe erfordert zudem etwas Flexibilität und ist für ältere Personen weniger geeignet. Käufer erhalten hier dennoch ausserordentlich viel Premium-Qualität für ihr Geld.

Kommentare

User #3046 (nicht angemeldet)

Heute hat dass Fass Erdöl wieder 100 Dollar überschritten und schon Morgen wird man es an den Zapfsäulen sehen. Nur wenige Familien werden sich einen Verbrenner übberhauptt noch leisten können. Elektroautos sind längst nicht nur eine Frage der Nachaltigkeit, sondern längst eine ökonomische Frage geworden.

User #2995 (nicht angemeldet)

Mein Superb 2 von 2011 hat mich mit 120.000km drauf 14900€ gekostet. Jetzt ist er bei 314.000€. Lademöglichkeiten gibt es bei mir daheim und bei Job nicht. Knappe Zeit und lange Strecken erlauben einfack kein Elektro. Und den ganzen elektronischen Regelungsmist habe ich auch nicht. Sogar Service wie z. B. Bremsen kann ich ohne Technik selbst machen. Bei Anschaffungspreisen von weit über 30.000€ für einen neuen Wagen könnte der Spritpreis noch deutlich höher stehen und meine Wagen lohnt sich noch. Alleine was mich meine Reifen bzw Räderwechsel kosten (fast unkaputtbare 16" Stahlfelgen) und die beim neuen...

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