Das Wachstums- und Innovationspotenzial der weltweit gut aufgestellten Ifa Gruppe soll dem neuen Eigentümer gemäss noch besser ausgeschöpft werden.
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Der Automobilzulieferer Ifa aus Sachsen-Anhalt wird von Münchnern übernommen. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Automobilzulieferer Ifa aus dem deutschen Haldensleben wird bis Ende März übernommen.
  • Neuer Eigentümer ist der Münchner Finanzinvestor Aequita.
  • In den letzten zwei Jahren hat Aequita mehrere Übernahmen im Automobilbereich getätigt.

Der Münchner Finanzinvestor Aequita wird neuer Eigentümer von Sachsen-Anhalts grösstem Automobilzulieferer Ifa aus Haldensleben.

Aequita werde die restrukturierte Ifa Gruppe bis Ende März vollständig übernehmen, teilte Ifa am Mittwoch in Haldensleben mit. Über Details zur Transaktion sei Stillschweigen vereinbart.

«Die Ifa Gruppe ist sehr gut am Markt positioniert und wird mit Aequita in die Lage versetzt, ihr Wachstums- und Innovationspotenzial in Zukunft noch besser auszuschöpfen», sagte Ifa-Geschäftsführer Arno Haselhorst.

Die «Mitteldeutsche Zeitung» hatte zuvor über den Eigentümerwechsel berichtet.

Ifa beschäftigt weltweit rund 2600 Mitarbeiter

Die Ifa Gruppe produziert Längswellen, Seitenwellen, Gelenke und Komponenten für Automobilhersteller.

An weltweit sieben Entwicklungs- und Produktionsstandorten sind laut Unternehmensangaben rund 2600 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz liege bei gut einer halben Milliarde Franken.

Kühler Ifa-Schwertransport
Der Automobilzulieferer Ifa ging aus dem DDR-Industriekombinat für Fahrzeugbau Ifa-Gelenwelle hervor. - Pixabay

Das Unternehmen ging aus dem DDR-Industriekombinat für Fahrzeugbau «Ifa-Gelenkwelle» hervor. Die Unternehmerfamilie von Nathusius hatte den Betrieb Anfang der 1990er-Jahre von der Treuhand gekauft.

Es ist nicht das erste Investment von Aequita in der Autobranche. Zum Jahreswechsel übernimmt die inhabergeführte Industriegruppe das Dortmunder Werk für Mercedes-Benz-Minibusse von Daimler Truck.

Im April 2020 hatten die Münchener den international aufgestellten Automobilzulieferer Willi Elbe mit allen Standorten und Mitarbeitern übernommen.

Ende 2019 war der Einstieg beim Dichtungshersteller Meteor bekannt geworden

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