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Alpine A290: Hollywood-Start für E-Sportler

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Alpine elektrifiziert die Kompaktklasse mit Stil. Der neue A290 startet parallel zum Kinofilm «The Running Man» durch.

"The Running Man"
«The Running Man» (2025): In der Hauptrolle des gejagten Ben Richards tritt Glen Powell (Top Gun: Maverick) in die Fussstapfen von Arnold Schwarzenegger. - Alpine

Ein Elektromotor liefert sofortiges Drehmoment. Gutes Marketing zielt auf sofortige Emotionen.

Alpine kombiniert nun beides bei der Lancierung des A290. Der kompakte Stromer nutzt die Plattform des Renault 5.

Alpine A290
Alpine A290: Der Elektromotor wird im französischen Werk Cléon gefertigt, während die Endmontage im Douai-Werk (ElectriCity) stattfindet. - Alpine

Er soll jedoch deutlich mehr Fahrdynamik bieten. Die Schweizer Markteinführung nutzt dafür geschickt die grosse Leinwand.

Leinwand-Held und «Auto des Jahres»

Seit gestern läuft der Film «The Running Man» in den Schweizer Kinos. Der A290 spielt darin eine tragende Rolle und zeigt seine Agilität.

Die öffentlichkeitswirksame Produktplatzierung ist ein zentraler Pfeiler der Marketing-Offensive. Es unterstreicht die Popkultur-Relevanz des neuen Modells.

Zusätzlich stärkt der Titel «Auto des Jahres 2025» das Vertrauen. Diesen renommierten Preis teilt sich der A290 mit seinem Konzernbruder Renault 5.

Die Technik des sportlichen Stromers

Der A290 basiert auf der neuen «Ampere Small»-Plattform. Als Spitzenmodell dürfte die Leistung bei rund 160 kW (218 PS) liegen.

Eine 52-kWh-Batterie soll für praxisnahe Reichweiten sorgen. Alpine setzt zudem auf Frontantrieb mit speziellem Torque Vectoring.

Alpine A290
Alpine A290: Das Lenkrad ist von der Formel 1 inspiriert und verfügt über einen «Overtake»-Knopf, der temporär die maximale Leistung freischaltet. - Alpine

Dies verspricht ein agiles Einlenkverhalten in Kurven. Das Fahrwerk wurde im Vergleich zum R5 komplett überarbeitet, um eine noch sportlichere Strassenlage zu ermöglichen.

Mehr als nur Farbe: Das Atelier Alpine

Parallel zum Kinostart lanciert Alpine neue Individualisierungsoptionen. Das «Atelier Alpine» Programm erlaubt dabei eine tiefgreifende Personalisierung.

Kunden wählen aus exklusiven Lackierungen wie dem klassischen «Bleu Alpine». Dazu kommen spezielle Felgen-Designs und Interieur-Akzente.

Alpine reagiert damit auf den wachsenden Trend zur Einzigartigkeit, die immer mehr zum zentralen Verkaufsargument wird. Gerade im sportlichen Segment schätzen Schweizer Käufer diese Massarbeit.

Hohe Relevanz für den Schweizer Markt

Der A290 positioniert sich als erster elektrischer «Hot Hatch» von Alpine. Für die Schweiz ist die Kombination aus Kompaktgrösse und Sportlichkeit wie geschaffen.

Alpine A290
Alpine A290: An einer DC-Schnellladestation kann die Batterie mit bis zu 100 kW geladen werden (10 % auf 80 % in ca. 30 Minuten). - Alpine

Schliesslich gibt es hierzulande seit Langem einen Markt für agile, leistungsstarke Fahrzeuge. Die Doppelstrategie aus Kino-Präsenz und Exklusivität zielt exakt auf diese Kundschaft.

Der A290 wird damit zu einem der wichtigsten E-Modelle des kommenden Jahres.

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Kommentare

User #709 (nicht angemeldet)

Wahnsinn, wieviel Unwahrheiten, bzw. mindestens 10 Jahre zurückliegendes Fehlwissen (die Welt und damit die Entwicklung dreht sich weiter) hier über die E-Mobilität verbreitet wird. Informiert euch ihr Verbrenner-Schwurblis, dann müsst ihr nicht so viel unwahren Stuss rauslassen. Akzeptiert einfach, dass es nun Alternativen gibt und die immer besser werden.

User #1059 (nicht angemeldet)

Wir fahren aus Überzeugung rein elektrisch, weil es sich sehr leicht und kraftvoll fährt, leise ist, keine Abgase erzeugt, sehr effizient ist, aber auch wenig Unterhalts- und Betriebskosten verursacht. Vergleichbare E-Autos sind in der Anschaffung nicht mehr teurer wie Verbrenner, oder Hybride. Ihre Akkus halten immer länger und sind viel besser, günstiger und nachhaltiger geworden. Wir fahren aber auch aus Überzeugung elektrisch, weil viele einen grossen Teil der benötigten Energie selber mit ihrem PV-Dach herstellen können, oder günstigen Nachtstrom aus nachhaltigen Energien beziehen. Ich selber habe auch keine Lust, Geld in den Rachen der Erdölindustrie zu werfen, welche unsere Umwelt verdreckt und Kriege mit verursacht.

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