Abarth F595: Formel-4-Motor im Stadtrenner

    Axel Linther
    Axel Linther

    Italien,

    Der Abarth F595 ist ein weiteres von bereits unzähligen Fiat 500-Sondermodellen. Doch sein Motor hat es in sich, denn er stammt aus einem Rennwagen.

    2022 Abarth F595
    Der Abarth F595 bringt Rennsport-Technik auf die Strasse - Abarth

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sport-Sondermodell auf Basis des Fiat 500
    • 165PS starker 1,4-Liter-Vierzylinder aus Formel-4-Rennwagen übernommen
    • Besonderer Sportauspuff und weitere besonders dynamische Details

    Der Stellantis-Konzern ist mit beeindruckendem Tempo auf dem Vormarsch ist das Elektromobilitäts-Zeitalter. Mit der Umstellung auf eine einheitliche Plattform sollen Marken wie Fiat, Peugeot, Opel und Co den Verbrenner-Ausstieg schaffen. Auch die Sport-Schmiede Abarth wird in eine rein elektrische Zukunft fahren. Doch bevor das passiert, zeigen sie mit dem Abarth F595 noch einmal einen echten City-Renner.

    Der Abarth F595 bekommt einen Rennwagen-Motor

    Auf Basis des schon seit gut 15 Jahren verkauften Fiat 500 ist der Abarth F595 ein weiteres Sport-Sondermodell. Dabei vertraut er erstmals auf einen echten Rennmotor. Denn das 1,4-Liter-Turbotriebwerk des F595 basiert auf dem des Formel-4-Rennwagens von Abarth. Mit seinen 165PS und 230Nm sorgt es für dynamische Fahrleistungen im italienischen Kleinwagen.

    In 7,3 Sekunden gelingt geübten der Standardsprint auf 100km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist mit 217km/h angegeben. Dabei haben die Piloten die Wahl zwischen einem manuellen Schaltgetriebe und einer automatisierten Variante. Gleiches gilt für die Karosse, neben dem Coupé ist auch ein Faltdach-Cabrio wählbar.

    Man erkennt ihn an der «Sovrapposto»

    Abarth F595
    Der Abarth F595 ist an seiner besonderen Auspuffanlage zu erkennen - Abarth

    Exklusiv für den Abarth F595 gibt es auch die Record Monza Sovrapposto-Abgasanlage. Ihre doppelten Endrohre liegen nun jeweils übereinander und sollen für einen besonders kehligen Ton des Vierzylinders sorgen. Auch die blauen Akzente an Exterieur und im Innenraum lassen den F595 sofort erkennen.

    Limitiert ist der neue Abarth zwar nicht, doch die Zeit scheint begrenzt. Wer also noch einmal einen echten Rennwürfel fahren will, der sollte sich beeilen. Bevor in naher Zukunft der Sovrapposto verstummt.

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