3 Szenarien, 3 Autos: Das richtige Modell für Deinen Alltag

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Schwere SUVs im Stadtverkehr? Reine Geldverschwendung! Diese 3 Autos passen perfekt zu echten Alltagsszenarien.

    Bern
    Tempo 30 als Gleichmacher: Auf den flächendeckenden Tempo-30-Strecken der Limmatstadt verpufft die hohe Motorleistung schwerer Allradler wirkungslos. - Pixabay

    Autokäufer verbrennen ihr Geld regelmässig mit völlig falschen Fahrzeugkonzepten für ihren eigentlichen Alltag. Ein schweres SUV mit zwei Tonnen Leergewicht ruiniert im Zürcher Stadtverkehr jeden sinnvollen Effizienzwert.

    Wer täglich lästige Parkplatzsuchen absolviert, benötigt schlicht keinen unhandlichen Geländewagen für die City. Die Schweizer Zulassungsstatistik belegt trotzdem weiterhin einen ungebrochenen Trend zu diesen überdimensionierten Automobilen.

    Ein nüchterner Blick auf Wendekreise, Ladevolumen und Drehmoment offenbart die wahre Alltagstauglichkeit eines Fahrzeugs. Drei typische Anforderungsprofile aus dem Schweizer Alltag zeigen exakt die passenden Gegenmittel auf.

    Pendeln in der Stadt: Der VW ID.3

    Engste Gassen und volle Parkhäuser verlangen nach einem extrem kleinen Wendekreis. Der voll elektrische VW ID.3 schlägt beim Manövrieren die direkte Kompaktklasse-Konkurrenz wie den VW Golf deutlich.

    Der agile Heckantrieb sorgt zudem für eine sehr direkte und unterbrechungsfreie Beschleunigung an jeder Ampel. Auf der Kehrseite enttäuscht die träge Bedienung des Infotainmentsystems im Vergleich zu einem Tesla Model 3.

    VW ID.3
    Während das Leistungsupgrade des VW ID.3 dem klassischen Tuning ähnelt, bietet Tesla mit seinen «Acceleration Boost»-Upgrades eine vergleichbare Software-Freischaltung. - Volkswagen

    Zudem wirken manche verbauten Kunststoffe im Innenraum überraschend billig. Dennoch bleibt der deutsche Stromer aktuell die effizienteste Waffe für urbane Pendler mit wenig Platz.

    Familienausflug in die Berge: Der Škoda Kodiaq

    Wer regelmässig mit Kindern und viel Gepäck in die Alpen fährt, benötigt knallharte Ladekapazität ohne Kompromisse. Der beliebte Škoda Kodiaq schluckt beeindruckende 910 Liter Kofferraumvolumen bereits in der normalen Konfiguration.

    Damit lässt das tschechische Raumwunder direkte Mitbewerber aus Asien wie den Hyundai Santa Fe mühelos hinter sich. Der bewährte Allradantrieb verteilt die nötige Motorleistung auf verschneiten Passstrassen extrem präzise und sicher zwischen den Achsen.

    Skoda Kodiaq
    Raumwunder für Grossfamilien: Als optionaler 7-Sitzer ist der Kodiaq in der Schweiz besonders als flexibles und bezahlbares Familienauto extrem gefragt. - Skoda

    Kritik verdient jedoch das hölzerne Abstimmungsverhalten des Fahrwerks auf schlechten Fahrbahnen. Bei voll beladenem Fahrzeug wirkt der kleine Einstiegsbenziner am Berg zudem rasch angestrengt und zäh.

    Kilometermachen auf der Autobahn: Der BMW 320d xDrive

    Auf viel befahrenen Routen wie der Autobahn A1 entscheiden hoher Fahrkomfort und Reichweite über stressfreies Ankommen. Der dynamische BMW 320d xDrive glänzt mit einem niedrigen Testverbrauch von unter fünf Litern Diesel pro 100 Kilometer.

    BMW 320d
    Der geräumige Kofferraum des BMW 320d Touring harmoniert perfekt mit seinem dynamischen Heck-Design. - BMW

    Ein vergleichbarer Mercedes C220d genehmigt sich im direkten Vergleich spürbar mehr Treibstoff auf langen Distanzen. Das präzise abgestimmte Fahrwerk liegt selbst bei höheren Geschwindigkeiten extrem ruhig und sicher auf der Strasse.

    Weniger Freude bereitet hingegen das knapp bemessene Platzangebot auf der Rückbank. Trotzdem ist der 3er eine gute Wahl für Vielfahrer, die Sportlichkeit und Praxistauglichkeit vereinen wollen.

    Kommentare

    _b

    hahaha erst wird ueber den 2-toenner gemosert und nachher ein vw id3 vorgestellt (1700-2000kg), so geht logik!

    User #2256 (nicht angemeldet)

    Wo sind die günstigen Korea- und China Alternativen ?

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