Obwaldner Nationalrat Karl Vogler tritt 2019 nicht mehr an
Der Obwaldner Nationalratssitz wird auf die Wahlen vom 20. Oktober 2019 hin frei.

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Der Amtsinhaber Karl Vogler von der CSP tritt aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. Er wird nächstes Jahr 63.
Bei einer erneuten Wiederwahl wäre er am Ende einer dritten Legislatur 67-jährig, er wolle jedoch nicht über das ordentliche Rentenalter hinaus auf nationaler Ebene politisch aktiv bleiben, teilte er am Montagabend anlässlich des Parteitags der CSP mit. Da der Kanton Obwalden keine Proporzwahlen kenne, wären nach einem vorzeitigen Rücktritt Neuwahlen notwendig.
Die Partei bedauert den Entscheid und würdigt ihren Vertreter in Bern als sehr aktives Mitglied in der grossen Kammer. So habe er in der laufenden Legislatur am meisten am Rednerpult gestanden. Vogler ist Mitglied der Rechtskommission und der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie.
Der christlich-soziale Rechtsanwalt und Notar aus Lungern hatte 2011 der SVP den einzigen Obwaldner Nationalratssitz mit Unterstützung eines überparteilichen Komitees abgerungen. Vogler schloss sich danach in Bern der CVP-Fraktion an. Obwalden verfügt nur über je einen Sitz im Nationalrat und im Ständerat.






