Stadtparlament genehmigt Kredit für Trolleybusse mit Batterie
Das St. Galler Stadtparlament hat am Dienstag einen Verpflichtungskredit von 37,5 Millionen Franken für die Beschaffung von 17 Trolleybussen mit Batteriebetrieb und die Ausbauten des Fahrleitungsnetzes genehmigt.

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Das Votum fiel mit 58 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen deutlich aus.
Die St. Galler Verkehrsbetriebe (VBSG) wollen ihre Trolleybus-Flotte erneuern. Sie beantragten den Kauf von 17 neuen Bussen mit Batterieantrieb. Die Fahrzeuge und ein geplanter Ausbau der Fahrleitungen kosten 37,5 Mio. Franken.
Der heutige Fahrzeugpark ist zum Teil in die Jahre gekommen. Die Flotte soll deshalb ab dem Fahrplanwechsel 2020 erneuert und auf umweltfreundliche elektrische Busse umgestellt werden.
Die Vorlage sieht den Kauf von elf Doppelgelenk- und sechs Gelenk-Trolleybussen vor. Zudem soll das Fahrleitungsnetz von heute 23 auf 30 Kilometer ausgebaut werden. Die neuen Linien 3 und 4 zwischen Wittenbach und Abtwil sowie St. Georgen-Heiligkreuz (Linie 6) werden elektrifiziert.
Elektrische Strecke verdoppelt
Die neuen Busse können sowohl mit Strom von der Fahrleitung als auch im Batteriebetrieb fahren. Damit lassen sich mit relativ wenig Fahrleitungsbau die elektrisch betriebenen Strecken auf 60 Kilometer verdoppeln. Nach etwa sechs Stunden Betrieb müssen die Batterien im Busdepot oder an den Endhaltestellen aufgeladen werden.
Die Dieselbusse wollen die VBSG künftig nur noch als Reserve einsetzen. Diese Busse seien sehr flexibel und könnten mit oder ohne Anhänger auf sämtlichen Linien fahren, heisst es in der Vorlage.
-Mitteilung der SDA (mis)






