«Pop-up Bern» soll öffentlichen Raum kreativ nutzen
Der Gemeinderat will mehr Begegnungsräume schaffen und der Bevölkerung öffentliche Räume für kreative Aktionen überlassen. Im Rahmen des Projekts «Pop-up Bern» will die Stadt Bern jetzt ausprobieren, welche Lösungen es dafür gibt.
Wer im Sommer beispielsweise einen Treffpunkt auf einem Parkplatz vor dem Haus oder dem kleinen Platz um die Ecke einrichten will, kann sich ab sofort bei der Stadt Tipps für eine zügige Realisierung holen. Voraussetzung ist, dass niemand von der Nutzung ausgeschlossen wird.
Mit «Pop-up Bern» können Anwohnerinnen und Anwohner ihre Ideen während einer gewissen Zeit ausprobieren und dabei auch testen, ob gegebenenfalls eine dauerhafte Umgestaltung erstrebenswert ist.
Mit dem Projekt «Pop-up Bern» sollen Anwohnerinnen und Anwohner ihr Wohnumfeld auch selber in Beschlag nehmen und gestalten können. Die Stadt will solche temporären Nutzungen rasch und ohne Baubewilligung ermöglichen.
Monbijoudreieck neu mit Töggeli-Kasten und mehr
Zu Beginn der Projektphase richtet die Stadt beispielhaft einzelne Standorte ein, um die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen. Das Monbijoudreieck ist einer dieser Orte mit entsprechendem Potenzial: Bus- und Tramhaltestellen liegen direkt an der kleinen Grünfläche. Die Berufsschule BFF, deren Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause die Kapellenstrasse bevölkern, liegt nur wenige Schritte entfernt. Ein Töggeli-Kasten, Tische, Stühle und Pflanzgefässe laden hier künftig zum Aufenthalt ein.

Mitteilung der Stadt Bern (apm)
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Das Bedürfnis der Menschen nach mehr Freiräumen in ihrer Wohn- oder Arbeitsumgebung ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Neben den klassischen Grünanlagen werden bisher ungenutzte Orte wie beispielsweise kleine Quartierplätze neu ins Visier genommen.






