Israel-Gaza-Krieg

    USA: Verhandlungen über Waffenruhe im Gaza-Krieg in Sackgasse

    Keystone-SDA
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    Latu den USA sind die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas in einer Sackgasse. Nächste Woche sollen Gespräche wieder aufgenommen werden.

    Israel
    Angehörige der israelischen Geiseln protestieren immer wieder gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu. (Archivbild) - keystone

    Die Verhandlungen im Gaza-Krieg über eine Waffenruhe und Freilassung von Geiseln stecken nach Einschätzung der USA in einer Sackgasse. Dass die jüngste Verhandlungsrunde in Kairo ergebnislos verlief, sei «zutiefst bedauerlich», sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Freitag (Ortszeit) in Washington. Die Treffen seien vorerst beendet, die Gespräche steckten in einer Sackgasse. Man bemühe sich aber, beide Seiten dazu zu bewegen, die Diskussionen fortzusetzen. «Wir glauben immer noch, dass eine Einigung möglich ist», sagte Kirby.

    Das «Wall Street Journal» zitierte ägyptische Beamte, wonach die Unterhändler die Gespräche Anfang nächster Woche in Kairo oder in Katars Hauptstadt Doha wieder aufnehmen wollen.

    Verhandlungen nur indirekt über Vermittler

    Da Israel und die islamistische Hamas nicht direkt miteinander verhandeln, fungieren Ägypten, Katar und die USA als Vermittler. Ägypten will die beiden Konfliktparteien nun mit den USA zu mehr Kompromissbereitschaft bewegen

    . Ein Sprecher des ägyptischen Aussenministeriums teilte am Freitag nach der jüngsten ergebnislosen Verhandlungsrunde in Kairo mit, US-Aussenminister Antony Blinken und sein ägyptischer Amtskollege Samih Schukri hätten in einem gemeinsamen Telefonat betont, wie wichtig es sei, «die Parteien dazu zu drängen, Flexibilität zu zeigen». Alle nötigen Bemühungen müssten unternommen werden, um eine Vereinbarung über eine Waffenruhe und eine Freilassung von Geiseln zu erzielen.

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    Kommentare

    User #4245 (nicht angemeldet)

    Statt Rufen nach einer „Globalisierung der Intifada“ und „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ sollten die Demonstranten die Gräueltaten der Hamas verurteilen. „Anscheinend ist ihnen nicht bewusst, dass die Intifadas sowohl für die Palästinenser als auch für die Israelis eine Katastrophe waren, ebenso wie der 7. Oktober für die Menschen in Gaza verheerende Folgen hatte“

    User #9459 (nicht angemeldet)

    Kein wunder und USA könnte es ändern

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