Rapperswil-Jona: Unterführung St. Gallerstrasse ist Unort 2021
Die Bevölkerung durfte ihren persönlichen Unort in Rapperswil-Jona wählen. Ergebnis: Die Unterführung St. Gallerstrasse.

Eine vielfältige Auswahl an Beiträgen hat der Kulturrat erhalten, nachdem dieser im Februar 2021 die Bevölkerung dazu aufgerufen hat, ihren persönlichen Unort in Rapperswil-Jona anzugeben. Jetzt hat der Kulturrat entschieden: Die Unterführung St. Gallerstrasse (beim Bahnhof Jona) ist der gewählte Unort 2021. Der Ort soll noch dieses Jahr von einer regionalen Künstlerin oder einem regionalen Künstler neu gestaltet werden. Die Ausschreibung für den Gestatungswettbewerb wird heute lanciert.
Im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs soll ein Kunstprojekt evaluiert werden, welches den Unort 2021 – die Unterführung St. Gallerstrasse zwischen Rapperswil und Jona – attraktiver gestaltet. Die Künstlerin oder der Künstler soll den Ort originell und passend zum lokalen Kontext ergänzen, so dass dieser Ort eine optische Aufwertung erhält, der die Menschen anspricht. Die Funktionalität und Sicherheit der Verkehrswege darf dabei nicht beeinträchtigt oder verändert werden.
Ausschreibung für fachlich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber
Die Wettbewerbsausschreibung und das Bewerbungsformular sind ab Freitag, 19. März 2021, auf der städtischen Website unter: zu-gänglich. Bewerben können sich regionale Künstlerinnen und Künstler sowie Künstler-kollektive aus den Kantonen St. Gallen, Glarus, Schwyz und Zürich. Die Ausschreibung richtet sich an alle fachlich qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber aus dem Kunst-, Architektur- und Designbereich. Eine Bewerbung ist bis Sonntag, 25. April 2021, möglich.
Im Anschluss wird eine Jury bestehend aus Vertretern des Kulturrats, einem externen Fachjuror aus dem Bereich Kunst im öffentlichen Raum, drei Fachjuroren oder Fachjurorinnen aus Rapperswil-Jona aus den Bereichen Kunst, Kultur und Architektur sowie der Person, die den Unort vorgeschlagen hat, die Bewerbungen sichten und sich für ein Siegerprojekt aussprechen. Die Realisierung des Projekts ist zwischen Sommer 2021 und Frühjahr 2022 geplant.






