Kanton Obwalden schafft Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine

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    Kiribati,

    Der Sonderstab Ukraine des Kantons Obwalden richtet eine Kollektivunterkunft für bis zu 80 Personen in der Gemeinde Giswil ein.

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    Kantonsrat Obwalden. - Keystone

     Die aktuelle Lage in der Ukraine ist weiterhin dramatisch und die Anzahl flüchtender Personen steigt täglich. Innerhalb von zwei Wochen haben über zwei Millionen Menschen die Ukraine in Richtung Schengen-Raum verlassen und es sind bereits erste Familien im Kanton Obwalden eingetroffen.

    Als Sofortmassnahme hat das Sicherheits- und Justizdepartement einen Sonderstab Ukraine gebildet, welcher unter der Leitung des Sozialamts die Betreuung und Unterbringung der Schutzsuchenden organisiert. Bisher wurden dem Kanton insgesamt 200 Betten von privaten Liegenschaftsbesitzern gemeldet, welche privaten Wohnraum zur Verfügung stellen.

    Zudem wird in der Gemeinde Giswil beim Hotel Krone eine Kollektivunterkunft für bis zu 80 Personen eingerichtet. Durch einen zentralen Standort ist die Betreuung vor Ort und der direkte Informationsfluss an die Betroffenen sichergestellt. Die Behörden der Gemeinde Giswil sind informiert. Geplant ist ausserdem eine Information der direktbetroffenen Bevölkerung in Zusammenarbeit mit der Standortgemeinde.

    Bewilligung zusätzlicher Mitarbeiter

    Damit die anfallenden Arbeiten beim Sozialamt für die Betreuung und Koordination der Schutzsuchenden und der Betrieb der Kollektivunterkunft bewältigt werden können, hat der Regierungsrat maximal 600 Stellenprozent und zusätzliche Mitarbeitende im Stundenlohn für spezifische Arbeiten bewilligt. Diese sind zeitlich befristet und bis Ende 2023 bewilligt.

    Je nach Lageentwicklung kann der Arbeitsanfall stark variieren und es ist schwierig abzuschätzen, wie viele Flüchtlinge aus der Ukraine nach Obwalden kommen. Das Sicherheits- und Justizdepartement beziehungsweise das Sozialamt sorgt für den wirtschaftlichen und effizienten Personaleinsatz im Umfang des bewilligten Stellenkontingents.

    Zusätzlich wird auch auf die Hilfsangebote der Bevölkerung zurückgegriffen, da sich viele Personen für eine aktive Mitarbeit bei der Unterstützung der Flüchtlinge aus der Ukraine gemeldet haben.

    Anlaufstelle für Ukraine-Hilfe

    Die Solidarität mit den Flüchtlingen aus der Ukraine ist sehr gross. Laufend werden Unterstützungsangebote aus der Bevölkerung beim Kanton eingereicht. Das Sozialamt hat eine Anlaufstelle eingerichtet, damit die verschiedenen Hilfsangebote koordiniert werden können. Für Angebote und Fragen bei der Anlaufstelle kann man sich an die «Ukraine-Hilfe» wenden.

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