Scheidender Skisprung-Chef: «Biologische Uhr tickt»

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Deutschland,

Skisprung-Renndirektor Walter Hofer hat bei seinem bevorstehenden Abschied auch von anderen Rücktritten in der Vergangenheit gelernt.

Skisprung-Renndirektor Walter Hofer hält sich seine Zukunft nach dem angekündigten Rücktritt zum Saisonende offen. Foto: Daniel Karmann/dpa
Skisprung-Renndirektor Walter Hofer hält sich seine Zukunft nach dem angekündigten Rücktritt zum Saisonende offen. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Für die Sportart, die er über mehrere Jahrzehnte geprägt hat, sieht der Funktionär aus Österreich weiter Entwicklungsmöglichkeiten.

«Die biologische Uhr tickt. Und ich habe doch in meiner Zeit an der Seitenlinie beobachten können, dass manche zu früh aufhören, manche zu spät. Und ich wollte verhindern, dass irgendwann jemand sagt: Ohje, jetzt steht der immer noch an der Schanze mit der Schaufel in der Hand», sagte der 64-Jährige in einem Interview der «Südwest Presse». Hofer beendet diesen Winter noch als Renndirektor und gibt sein Amt dann an den Italiener Sandro  Pertile ab.

Für die Sportart, die er über mehrere Jahrzehnte geprägt hat, sieht der Funktionär aus Österreich weiter Entwicklungsmöglichkeiten. «Ansonsten hoffe ich, dass nach dem Aufrüsten von Osteuropa und dem fernen Osten mit guten Anlagen nun Amerika und Kanada folgen. Das ist mir leider noch nicht gelungen. Dann könnten wir wirklich sagen: Wir sind ein Weltcup», erklärte Hofer.

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