Ren Nikaido: Skisprung-Star steckt in Dubai fest
Wegen der Eskalation im Iran herrscht ein Flugverbot in der Golfregion. Betroffen ist auch Skispringer Ren Nikaido, welcher eigentlich nach Österreich wollte.

Das Wichtigste in Kürze
- Ren Nikaido verpasst die Weltcup-Springen in Bad Mitterndorf (Ö).
- Der Japaner steckt aktuell in Dubai fest.
- Grund ist die Eskalation im Nahen Osten, welche ein Flugverbot zur Folge hatte.
An den Olympischen Spielen hatte Ren Nikaido noch viel Grund zum Jubeln. Zweimal Bronze und einmal Silber lautete die Bilanz des japanischen Skispringers.
Auf der Normalschanze teilte er sich Rang drei mit Gregor Deschwanden.
Nach den Erfolgen wollte sich Nikaido ein paar Tage zu Hause erholen. Und das wurde ihm nun zum Verhängnis!
An diesem Wochenende finden nämlich die Weltcup-Springen in Bad Mitterndorf (Ö) statt. Allerdings ohne den Olympia-Überflieger.
Flugverbot über Golfregion
Mitte Woche machte sich Nikaido auf den Weg nach Österreich, wie mehrere Medien berichten. Allerdings wurde sein Flug von Tokio wegen einer technischen Panne annulliert.
Schliesslich buchte der 24-Jährige um, wählte eine Route via Dubai. Und dort wurden die Probleme nicht weniger. Zunächst kam sein Gepäck nicht an.

Anschliessend wurde ein Flugverbot über der Golfregion verhängt. Grund: Die Eskalation im Nahen Osten. Nikaido steckt seither in Dubai fest.
Beide Springer in Bad Mitterndorf gehen damit ohne ihn über die Bühne.
Mittlerweile im Hotel
Immerhin: Am Samstag kann der Sportler zwischenzeitlich aufatmen. «Endlich habe ich ein Zimmer», schreibt er auf Instagram. Nikaido kann den Flughafen verlassen.

Wie lange der Luftraum über den Golfstaaten noch gesperrt ist, ist unklar. Und damit steht weiterhin offen, wann der Skispringer Dubai verlassen kann.












